Bad Zwischenahn/Ahlfeld - Die Bad Zwischenahner Malerin und Objektkünstlerin Janett Brown präsentiert unter dem Titel „ExTraherismus“ vom 11. September bis 29. Januar eine Auswahl ihrer Werke im Unesco-Weltkulturerbe Fagus-Werk in Alfeld (Landkreis Hildesheim). Mit dabei ist Großformatiges mit kraftvollen Farben und Formen, die einfach nicht zu übersehen sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Fagus-Werks. Dazu kommen geheimnisvolle Figuren.
„Ich freue mich sehr, dass ich am Ursprungsort der Moderne, dem Erstlingswerk des Bauhaus-Gründers Walter Gropius, ausstellen und dort meine Arbeiten präsentieren darf“, sagt die deutsch-kanadische Künstlerin, die in Bad Zwischenahn lebt und arbeitet. Janett Brown wurde in der norddeutschen Region mit Aktionen bekannt wie dem Projekt „Kuh-Damm“ im Kurort oder die „Oldenburger Pferdestärken“ in der Nachbarstadt.
Browns Bilder sind unter anderem im niederländischen Koloniaal Museum Veendam, im PAN Kunstforum Emmerich sowie in der niedersächsischen Landesvertretung Niedersachsen in Berlin zu sehen. Sie hat ausgestellt anlässlich der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhrgebiet 2010 in der cubus-Kunsthalle Duisburg, der European Capital of Culture 2014 im City Museum Jurmala/Riga und der Culturele Hoofdstad van Europa 2018 im WestCord Hotel Leeuwarden.
Die expressiv orientierte Malerin hat einen eigenen Malstil entwickelt, den sie sich als „ExTraherismus“ (nach dem lateinischen „ex trahere“ = herausziehen) hat schützen lassen. Aus gestalt- oder formlosen Strukturen entwickelt sie assoziativ Figuren und Gegenstände. Ihre Ausstellung wird begleitet von Skulpturen ihres kürzlich verstorbenen Bruders, dem mehrfach ausgezeichneten Holzbildhauer Gordon Brown. Die Ausstellung wird im Rahmen einer Vernissage am 11. September um 11 Uhr in der Fagus-Galerie im Fagus-Werk eröffnet.
Weitere Informationen: www.janett-brown.com und www.gordon-brown.de.
