Betrifft:
„Plötzlich aufgebrachte Bache am Hals“, NWZ vom 18. Februar:Unserer Meinung nach werden zwei Punkte in diesem Artikel sehr deutlich – unsere heimischen Wildtiere müssen geschützt werden und – so wörtlich – nicht das Tier ist Schuld, sondern der Mensch. Allerdings meinen wir auch, dass mehr als 90 Prozent der Hunde gehorchen.Die Einstellung zu Hunden hat sich gerade in den letzten Jahren sehr verändert. Heute gehen von zehn Hunden bestimmt acht in die Hundeschule – vor zehn Jahren war es noch umgekehrt. Gut erzogene Hunde können heute problemlos in Restaurants, Hotels, Bussen und Zügen mitgenommen werden.
Hunde sind und bleiben ein guter Freund des Menschen – ganz wichtig bei kranken oder alten Menschen. Nicht umsonst nutzt man gerade diese Seite sehr stark und unterstützt immer mehr Besuchshunde in Kindergärten und Altenheimen, sogar in Krankenhäusern.
Wie in so vielen anderen Bereichen auch mangelt es an Rücksicht, z. B. beim Müll, bis hin zum Autofahren – irgendwo dazwischen liegen die Hunde.
Die Gefahr auf Wildtiere zu stoßen (Hasen, Fasan, Reh) ist doch wesentlich größer, wenn ich in Hankhausen, Stellmoor oder in Ipwege laufe, so dass es doch einfacher wäre, jetzt endlich einmal einen Teil des Rennplatzes (ähnlich wie für die Fußballer) als Hundeplatz zu benennen. Die Schloßkurve mit den Kastanien wäre gut geeignet. Für jedermann aus dem Ort gut zu erreichen, auch für ältere Mitbewohner der Gemeinde.
An dieser Stelle des Platzes gibt es weder Rad- oder Rollstuhlfahrer, keine Jogger und keine Mütter mit Kinderwagen. Aber auch keine Hasen, Rehe oder Füchse.
In vielen anderen Gemeinden oder Bundesländern wird der gemeinsame Umgang mit Hunden ganz anders gesehen. Die schönste Hundewiese – und damit ein tolles Beispiel wie es sein könnte – ist unserer Meinung nach in Hamburg-Harvestehude, direkt an der Außenalster und direkt neben der Liegewiese für Menschen – und alles ohne Zäune oder Absperrungen.
Verordnungen sind dafür da, dass sie geändert werden können.
Annelie BrunsJann Tams
Rastede
