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NWZonline.de Region Ammerland

Jubilare und Gewinner

08.10.2014

Eine ernste Nachfrage hatte vor 20 Jahren den Anlass gegeben: „Was mache ich, wenn Gerd stirbt?“ hatte die Frau eines Kameraden Rolf Frömling gefragt. Und der Oberstabsfeldwebel im Ruhestand, der 1959 zu den ersten Soldaten in Rostrup gehörte, nahm diese Sorge zum Anlass, nicht nur regelmäßige Treffen ehemaliger Unteroffiziere des Bundeswehrkrankenhauses zu organisieren, sondern diesen und ihren Familien ganz konkrete Hilfen an die Hand zu geben. Vierteljährlich – stets am ersten Donnerstag im Quartal – kommen die Kameraden seither im „Café Seeblick“ in Rostrup zusammen und erinnern sich der alten Zeiten in „ihrem“ Bundeswehrkrankenhaus. Vor allem aber erläutert Frömling ihnen die Hinterbliebenenrente, informiert über Gesetzesänderungen, stets nach dem Motto „Kameraden helfen Kameraden“. So wurde bereits eine mehr als 20-seitige Broschüre erstellt, die alle wichtigen Informationen für die Regelung des Nachlasses enthält. Auch hilft Frömling bei der Erstellung von Patienten- und Betreuungsverfügungen sowie Vorsorgevollmachten. Zudem hat er unter Mithilfe zahlreicher Ehemaliger eine Chronik über die Geschichte des Bundeswehrkrankenhauses erstellt.

Gefeiert wurde Anfang September bei der Baumschule Bruns – und zwar das Betriebsfest. Und dazu hatten Mitarbeiter eine große Tombola organisiert. Regionale Betriebe waren auf Preise angesprochen worden, und die Resonanz war derart groß, dass 400 Gewinne ausgelobt werden konnten. Die Lose waren schnell vergriffen, am Ende stand ein Erlös von 1800 Euro. Die rundete die Geschäftsleitung auf 2000 Euro auf – Geld, das jetzt dem Verein Flugkraft übergeben wurde. Dieser kümmert sich um Kinder, die an Krebs erkrankt sind und deren Familien. So gibt es ein beeindruckendes Fotoprojekt, aber auch kleine Wünsche der kranken Kinder werden erfüllt. „Unser Dank gilt allen Betrieben, die die Tombola mit großzügigen Preisen unterstützt haben“, betont Firmenchef Jan-Dieter Bruns. Nur so habe das lobenswerte Projekt unterstützt werden können. Gemeinsam mit den Organisatoren Ulrike Sander, Anja Hemmje, Andre zur Brügge, Wiebke Gertje und Guido Brünjes übergab Bruns den Erlös an Marina Proksch-Park von Flugkraft.

September 2004: Anneliese Wißmann und Horst Weidemanns, den viele Zwischenahner nur als „Clown Coco“ kennen, zogen in die AWo-Mietwohnungen an der Elmendorfer Straße in Rostrup. Schon einen Tag später stellte sich „Coco“ im Altenwohnzentrum Rostrup vor. „Die Musik, andere Menschen zu unterhalten und Freude zu verbreiten, das ist mein Leben“, erzählte er. Mit dieser Einstellung trat er bei Hermann Luttmer, Bereichsleiter Betreuung, offene Türen ein. Seit nun mehr zehn Jahren treten die beiden Volksmusiker einmal im Monat ehrenamtlich im Altenwohnzentrum auf. Anlässe dafür gibt es in Rostrup immer: Hafenfest, Herbstfest, Oktoberfest und vieles mehr. „Was haben wir in den Jahren schon für rauschende Feste gefeiert, voller Emotionen und Freude, immer 100 Prozent“, schwärmt Luttmer. „Unsere Bewohner lieben Coco & Anneliese. Die beiden gehören schon lange zu unserer großen Familie.“

Eine Preisübergabe stand jetzt beim Verein Zwischenahner Woche auf dem Programm: Es galt die Sieger des Luftballon-Weitflugwettbewerbs zu küren und ihnen ihre Präsente zu überreichen. Mehr als 100 Kinder hatten ihre Ballone im August kostenlos in den Himmel steigen lassen. Am weitesten flog der Ballon von Laura Oltmanns (7) aus Edewecht. Er landete nach erstaunlichen 565 Kilometern im niederbayerischen Mitterfels. Dafür gab es vom „Woche“-Vorsitzenden Reinhard Flohr den Preis: Eintrittskarten für den Serengeti Park Hodenhagen, die Vater Jan Oltmanns entgegennahm. Deutlich weniger weit flogen die Ballone der Platzierten: Aber auch Lasse Eilers (5, Bad Zwischenahn, 85 Kilometer), Leandro Lava (5, Bad Zwischenahn, 34 Kilometer). Keno Luszczyk (6, Rhauderfehn, 16 Kilometer) erhielten Eintrittskarten für jeweils zwei Erwachsene und zwei Kinder für Freizeiteinrichtungen in der Region, die von Gerdes & Willers-Getränke gespendet worden waren. Weil Stift, Namenskarten und schlechtes Wetter nicht so recht zusammenpassten, waren in diesem Jahr nur vier Karten zurückgekommen.


Mehr Infos zum Verein unter   www.flugkraft.de/ 
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