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Vorfälle In Wochenendhausgebiet Brand und Farbschmierereien in Karlshof

Manuela Wolbers

Karlshof - Irgendwann in der Nacht muss es gebrannt haben. Mitbekommen hat das keiner im Wochenendhausgebiet in Karshof. Bevor das Feuer auf die Bäume und die Hecke in der Nähe überspringen konnte, ist es von selbst ausgegangen oder wurde gelöscht.

Glück im Unglück – von dort wäre das Feuer schnell auf die zu der Zeit leerstehenden Wochenendhäuser übergesprungen, ist Hans-Jürgen Otto überzeugt. Er ist ein Mitglied der Interessengemeinschaft (IG) Karlshof.

Farbe verschmiert

In dem Wochenendhausgebiet häufen sich in der letzten Zeit die Vorfälle: Bereits Ende März haben Unbekannte Farbe in der Einfahrt und auf der Terrasse beim Haus des Vorsitzenden der IG verschmiert. Werner Krull, der aufgrund seines Alters zur Risikogruppe gehört, war aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation schon länger nicht mehr dort. Hans-Jürgen Otto hatte ihn über den Vorfall informiert.

Auch auf dem Steg von Otto wurde Farbe verschmiert. Zudem wurden sein Ponton und sein Boot beschädigt. Einige Wochen zuvor hatte sich bereits jemand am Schwimmsteg zu schaffen gemacht, mit dessen Bau Otto bereits angefangen hatte.

Besonders der Brand beim See bereitet Krull und Otto Sorgen. Lange hat es nicht geregnet, die Bäume, Sträucher und das Schilf sind trocken. Wäre das Feuer nicht gelöscht worden oder von selbst ausgegangen, hätte es zu einem großen Brand kommen können. „Nachts hätte das keiner mitgekriegt“, sagt Otto.

Große Brandgefahr

Gerade angesichts von immer wieder aufkommender Waldbrandgefahr und der trockenen Gewächse rund um den See sieht er eine große Gefahr. „Das ist kein Dummer-Jungen-Streich.“ Er geht nicht davon aus, dass die Beschädigungen das Werk von Jugendlichen sind, „wegen der ganzen anderen Vorfälle“, erklärt er.

Es ist nicht das erste Mal, dass es solche Probleme im Wochenendhausgebiet gibt. Farbschmierereien, Eier an der Fassade, Beulen im Auto – vor rund 15 Jahren ist es zu solchen und ähnlichen Vorfällen gekommen. Damals wollten einige Anwohner, dass das Gebiet in ein Ferienhausgebiet umgewandelt wird. Otto hatte sich gegen diese Umwandlung eingesetzt. Ob es zwischen den alten und den aktuellen Vorfällen einen Zusammenhang gibt, konnte die Polizei Westerstede noch nicht sagen.

Der See und die Liegeflächen gehören dem Verein, dem die Anlieger zum größten Teil angehören.

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