Ocholt - Das erste Kartoffelfest in der Westersteder Ortschaft Ocholt ist erfolgreich über die Bühne gebracht. Die Besucher konnten dabei verschiedenen alten und traditionellen Kartoffelrodern bei der Arbeit zuschauen, aber auch ein Vollernter war vor Ort und konnte bei der Erntearbeit bestaunt werden, heißt es in einer Mitteilung.

Neben der Arbeit durfte natürlich die Geselligkeit, Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. Durch die neu gegründete Landjugend Ocholt-Howiek wurden selbstgemachte Kartoffelpuffer verkauft. Der Landwirtschaftliche Club Ocholt sorgte mit Hilfe des mobilen Dorfgemeinschaftshauses für Getränke und Bratwurst. Die Kinder durften die gerodeten Kartoffeln sammeln und eine Hüpfburg wurde aufgebaut. Es gab eine alte Kartoffelwaage, mit der die Kartoffeln in Zehn-Kilogramm-Säcken abgewogen wurden – und ein alter Kartoffelsortierer stand bereit, um die Kartoffeln nach ihrer Größe sortieren zu können.

Beide Vereine waren sehr zufrieden, dass so viele Menschen an der Veranstaltung teilgenommen haben. Der Landwirtschaftliche Club hat sich zur Aufgabe gemacht, alte Traditionen zu pflegen und den Menschen zu zeigen, wie früher gearbeitet und geerntet wurde, damit die alten Zeiten nicht in Vergessenheit geraten. „Es ist schön zu sehen, dass regionale Produkte in einer solchen Art und Weise angenommen und Traditionen weiter gepflegt werden“, wird einer der Veranstalter zitiert.

Der Gewinn aus dieser Veranstaltung kommt der neuen Landjugend zugute, die sich erst vor einigen Wochen gegründet hat. Sowohl die Landjugend Ocholt-Howiek als auch der Landwirtschaftliche Club Ocholt freuen sich jederzeit über neue Mitglieder.