Edewecht - Der Dezember ist in der Gemeinde Edewecht der Monat der Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr, das im August beginnt. Doch etwas war dieses Mal anders, denn zum ersten Mal konnten die Eltern für die Anmeldung des neue Online-Portal nutzen. Die ersten Erfahrungen sind gut.
Reibungslos
„Es hat keine Probleme gegeben“, berichtet Inga Koch vom Familienbüro der Gemeinde. Weder technisch noch bei der Nutzung durch die Eltern habe es beim neuen System gehakt. Allerdings haben auch noch einige Eltern den bisherigen Weg der Anmeldung per ausgedrucktem und ausgefülltem Bogen genutzt. Da die Premiere mit dem neuen System so reibungslos funktioniert hat, geht Inga Koch davon aus, dass in den nächsten Jahren immer mehr Eltern das Online-Portal nutzen werden.
Über das Online-Portal können Eltern gezielt nach der gewünschten Betreuungszeit suchen und sich über die verschiedenen Einrichtungen informieren. Zu jeder Krippe und zu jedem Kindergarten gibt es eine kurze Vorstellung. Auch eine Suche nach Umkreis um den eigenen Wohnort oder die Arbeitsstätte ist möglich. „Das neue Portal macht die Anmeldung für die Eltern einfacher, schneller und komfortabler“, sagt Inga Koch vom Familienbüro der Gemeinde. Gerade für Neubürger erleichtere die Umkreissuche das Finden einer passenden Einrichtung.
Papier gespart
Aber auch für Koch und ihre Kolleginnen wird das Verfahren einfacher. Die einzelnen Anmeldebögen müssen nicht mehr ausgedruckt und sortiert werden, die Daten nicht in den Computer eingegeben werden. Das minimiere auch Fehlerquellen bei der Eingabe – und am Ende spare das auch jede Menge Papier. „Das alte Verfahren ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, sagt sie. Bei Inga Koch und ihren Kolleginnen laufen die Anmeldewünsche der Eltern zusammen. Sie sind in der nächsten Zeit damit beschäftigt, die Wünsche zu sichten und den einzelnen Einrichtungen und Gruppen zuzuordnen. Welche Kinder wo einen Betreuungsplatz erhalten, wird zentral im Familienbüro entschieden, in Absprache mit der Leitung der jeweiligen Einrichtungen.
„Ab April bekommen die Eltern eine Meldung, wo ihr Kind einen Betreuungsplatz bekommt“, sagt sie. Zu spät ist das angesichts des im August beginnenden Kindergartenjahres nicht.
In der Gemeinde bekämen alle Eltern einen Platz für ihr Kind, zumeist auch wohnortnah und zu den benötigten Betreuungszeiten. Daher müsse niemand nervös werden, wenn die Zusagen erst im April verschickt würden, betont sie.
