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Betreuung in Rastede Kindergarten-Neubau auf ehemaligem Sportplatz

Der ehemalige Sportplatz Kleibrok: Hier soll nach Vorstellung der Gemeinde Rastede ein neuer Kindergarten gebaut werden.

Der ehemalige Sportplatz Kleibrok: Hier soll nach Vorstellung der Gemeinde Rastede ein neuer Kindergarten gebaut werden.

Torsten von Reeken

Rastede - Auf dem ehemaligen Sportplatz Kleibrok soll ein neuer Kindergarten für den Hauptort Rastede geschaffen werden. Das schlägt die Gemeindeverwaltung vor. Hintergrund sei der wachsende Bedarf an Betreuungsplätzen. Aktuell stünden für das Kindergartenjahr 2022/2023 noch 39 Kinder auf der Warteliste. Mit der Thematik befasst sich an diesem Dienstag, 7. Februar, der Ausschuss für Generationen, Gleichstellung und Soziales in öffentlicher Sitzung (17 Uhr, Rathaus). Die Verwaltung schlägt vor, den Kindergarten von einem privaten Investor bauen zu lassen. Voraussetzung für die Vergabe soll sein, dass ein wirtschaftliches Angebot abgegeben wird.

Drei Gruppenräume

Nach Einschätzung der Verwaltung wird der Bau eines dreizügigen Kindergartens erforderlich sein. Zwei Gruppenräume mit jeweils mindestens 50 Quadratmetern sowie ein Gruppenraum mit mindestens 54 Quadratmetern für eine mögliche Inklusionsgruppe seien nötig. Auch ein Bewegungsraum ist Teil des Raumkonzeptes.

Der ehemalige Sportplatz Kleibrok eigne sich für das Vorhaben auch mit Blick in die Zukunft. „Mit der Bautätigkeit ,Im Göhlen‘ ist mit einem verstärkten Zuzug von Kindern in diesem Bereich zu rechnen. Auch eine spätere Bautätigkeit im Bereich ,Roggenmoorweg‘ (jetzt Bauhof) würde zu einem entsprechenden Nachfragepotenzial führen“, erläutert Geschäftsbereichsleiterin Sabine Meyer in der Beratungsvorlage. Die Fläche des ehemaligen Sportplatzes Kleibrok stehe im Eigentum der Gemeinde Rastede und sei ausreichend bemessen für den Bau eines dreizügigen Kindergartens. Das Grundstück soll auf der Grundlage der Ausgabe eines Erbbaurechts zur Verfügung gestellt werden. Um auf dem Areal einen Kindergarten zu bauen, ist allerdings noch ein Bauleitplanverfahren erforderlich. Dieses könnte zeitnah initiiert werden, heißt es in der Beratungsvorlage.

Kosten von 3,7 Mio. Euro

Die Verwaltung hat auch prüfen lassen, welche Kosten entstehen würde, wenn die Gemeinde selbst bauen lassen würde und dies nicht an einen privaten Investor vergebe. Auf der Basis des vorgeschlagenen Raumprogramms sei für einen dreizügigen Kindergartenneubau derzeit mit einer Gesamtsumme von 3,7 Millionen Euro zu rechnen.

Dabei seien Baukostensteigerungen in Höhe von acht Prozent für das Jahr 2023 geschätzt worden. Zum Vergleich: In der Gemeinde Wiefelstede wird aktuell in Metjendorf eine Kita mit sechs Gruppen gebaut. Hier liegen die Kosten bei rund 4,5 Millionen Euro.

Die Gemeinde Rastede hatte zuletzt den Kindergarten „Am Dorfplatz/Nethener Weg“ in Hahn-Lehmden von einem privaten Investor bauen lassen. Dort entrichtet sie einen Mietzins, der in Abstimmung mit dem jeweiligen Investor individuell gestaltet werden kann. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung habe ergeben, dass die Vergabe an einen privaten Investor vorteilhafter wäre als ein Neubau durch die Gemeinde selbst.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede
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