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Klimaschutz in Rastede Wo erneuerbare Energien gefördert werden – und wo nicht

Erstes konkretes Vorhaben: In der Gemeinde Rastede laufen Planungen für einen Solarpark in Kleibrok.

Erstes konkretes Vorhaben: In der Gemeinde Rastede laufen Planungen für einen Solarpark in Kleibrok.

Büro Diekmann, Mosebach und Partner

Rastede - Rund um erneuerbare Energien dreht sich alles an diesem Dienstag, 29. November, im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr in der Mensa der Grundschule Kleibrok, Zur-Windmühlen-Straße 17.

In die nächste Beratungsrunde gehen die Potenzialstudien für Windkraft und Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Zwischenzeitlich hatten Bürger und Behörden die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Welche Hinweise und Bedenken es gibt, wird in der Sitzung Thema sein.

Für Unruhe gesorgt

Insbesondere die Windpotenzialstudie hat bereits für einige Unruhen in der Bevölkerung gesorgt. In dem Papier wird als mögliche Fläche für einen Windpark das Ipweger Moor genannt. Dort hat sich inzwischen eine Bürgerinitiative gegründet, die zwar grundsätzlich den Ausbau erneuerbarer Energien befürwortet, das Moor aber als einen dafür ungeeigneten Standort ansieht.

Um offene Fragen zu klären, findet deshalb am Donnerstag, 1. Dezember, eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Windpotenzialstudie statt. Sie beginnt um 18 Uhr in der Neuen Aula der Kooperativen Gesamtschule in Rastede. Bürgermeister Lars Krause hatte in dem Zusammenhang betont, dass die Zielsetzung der Potenzialstudie nicht darin liege, einen bestimmten Standort für Windenergieanlagen verbindlich zu benennen, sondern durch Ausschluss von Flächen, eine Übersicht zu gewinnen, welche Flächen infrage kommen könnten.

Ob und in welchem Umfang die bislang ermittelten Suchräume beziehungsweise Potenzialflächen dann tatsächlich als Sonderbauflächen ausgewiesen werden, hänge von weiteren derzeit noch nicht bekannten Erkenntnissen ab. Diese würden erst in noch durchzuführenden Untersuchungen und Verfahren gewonnen werden können.

Mit ebendiesen Verfahren soll begonnen werden, sobald die Windpotenzialstudie am 13. Dezember vom Rat beschlossen wird. Der Beschlussvorschlag lautet: Auf der Grundlage der Windpotenzialstudie 2022 wird die Verwaltung beauftragt, Bauleitplanverfahren zur Ausweisung von Sonderbauflächen für die Windenergie vorzubereiten.

Balkonkraftwerke

Ein weiteres Thema wird der von Ratsmitglied Timo Merten (parteilos) gestellte Antrag zur Förderung Balkonkraftwerken sein. Die Verwaltung schlägt vor, von einer Förderrichtlinie für die Installation solcher Steckersolargeräte abzusehen. In anderen Kommunen gibt es solche Förderungen hingegen bereits. So hat Edewecht das Förderprogramm „Klimabonus“ eingeführt, über das auch Balkonkraftwerke bezuschusst werden können. Auch im Landkreis Wesermarsch gibt es eine Förderung für solche Anlagen.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede
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