Ofenerfeld - Am Donnerstag, 6. April, gastiert Iko Andrae aus Oldenburg mit seiner Band „Jellyfish Rodeo“ wieder im Heinrich Kunst Haus (Sandweg 22, Ofenerfeld) und präsentiert alte und neue Songs. Es spielen neben Iko Andrae (Gitarre und Gesang) die Musiker Michael Jungblut (E-Gitarre), Bahli Bahlmann (Schlagzeug) und Olaf Liebert (Bass). Sie wollen mit „erdigen, manchmal folkigen, manchmal auch rockigen Songs und handgemachtem Sound“ ihr Publikum begeistern. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es für zehn Euro an der Abendkasse.
Moses heißt das aktuelle CD-Album des Oldenburgers: 13 Songs, entstanden im Lockdown. Bei ihrem Konzert nehmen Iko und seine Bandkollegen ihr Publikum mit auf eine lange Reise über „Verlassene Pflasterstraßen“ auf Wangerooge zum Leuchtturm „Roter Sand“ oder in die „Pirates Bay“ auf Tobago. Gesungen wird auf Englisch, Deutsch und auf Platt. Im Opener der neuen CD „Gröön Soltig Groden“ reitet der Sänger über die Prärie des Nordens, über die grünen Salzwiesen vor den Küsten. Von Vater Oswald stammt „Dat Leed van den Häftling #562“ über Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, der 1938 an den Folgen von Naziterror und Folter starb.
Vieles vereint sich im aktuellen Programm: Gefühl, Melodie, Rhythmus und aktuelle Themen, wie die vertonte Erzählung eines syrischen Mannes über seine Flucht übers Meer. Wie ein roter Faden taucht das Meer in den Songs von Iko Andrae und Band. Das Ganze wird getragen von einem melodiösen Sound mit Einflüssen aus Folk, Country.
