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Aktualisiert vor 23 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland

Krebspatienten nicht allein lassen

04.02.2017

Ammerland Brustkrebs: Diese Diagnose trifft in jedem Jahr rund 72 000 Frauen und etwa 900 Männer in Deutschland. „Man hat einfach nur Angst, wenn man betroffen ist. Es ist ein Stückchen Hölle, durch die man geht. Da wieder rauszukommen, ist für manche sehr schwer“, weiß die Neuenburgerin Anja Lämmel aus eigener Erfahrung. „Man hat viele Fragen, und die Informationen sind oft nicht so umfangreich, wie man es sich wünschen würde.“ Antworten geben kann der Verein Freundeskreis Brustgesundheit, der sich im Herbst 2010 in Westerstede ursprünglich unter dem Namen „Freundeskreis Brustzentrum Ammerland“ gegründet hatte. Für Erkrankte und ihre Angehörigen da zu sein, aber auch Aufklärung zu betreiben und Menschen zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen zu motivieren, ist ein Herzenswunsch von Anja Lämmel. Sie engagiert sich daher als Zweite Vorsitzende im Verein und steht dem Vorsitzenden Dr. med. Michael Hippach zur Seite. Ebenfalls im Vorstand aktiv sind Susanne Reinke als Schriftführerin und Schatzmeisterin Anne Kühn. Auch sie möchten als frühere Brustkrebspatientinnen Betroffenen helfen. Anne Kühn beispielsweise hat mit ihrer Nähgruppe bereits einige Tausend Herzkissen für Patientinnen gefertigt. Sie sind Trostspender und sollen gleichzeitig den Druckschmerz nach einer Operation lindern.

Längst ist der Verein über die Grenzen des Ammerlandes hinausgewachsen und hat sich daher auch zu der Namensänderung entschlossen. „Wir haben Mitglieder aus der ganzen Region – von den Nordseeinseln bis Delmenhorst“, erklärt Lämmel. Neben den Patientinnen des Klinikzentrums Westerstede sollen auch Frauen aus anderen Krankenhäusern von den Angeboten des Freundeskreises profitieren.

Angebote des Freundeskreises

Der Verein Freundeskreis Brustgesundheit wurde am 13. November 2010 in Westerstede ins Leben gerufen und ist inzwischen überregional aktiv. Ziel ist es, Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, zu informieren und zu beraten. Aber auch das Thema „Vorsorge“ hat einen großen Stellenwert.

Organisiert werden verschiedene Veranstaltungen. Anmelden kann man sich beispielsweise noch für ein Info-Frühstück am 25. Februar. Es beginnt um 9 Uhr in der Krömerei, An der Krömerei 2, in Westerstede. Im Anschluss an das Essen erhalten die Teilnehmerinnen Informationen zu Beratungsangeboten und Kosmetik-Seminaren, bei denen es darum geht, Aussehen und Wohlbefinden während und nach einer Therapie zu steigern.

Nähere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon   01 76/47 05 57 03 oder im Internet.

    www.freundeskreis-brustgesundheit.de

Und das sind eine ganze Menge: Neben den persönlichen Gesprächen werden Informationsfrühstücke organisiert. Dabei geht es beispielsweise um Kosmetikseminare, die dabei helfen, sich während der Krankheit besser zu fühlen. Vier ausgebildete Mammacare-Trainerinnen zeigen Frauen, wie sie ihre Brust fachgerecht selbst abtasten können. Der Verein geht aber auch in Schulen, um schon Jüngere für die Krankheit, die Vorsorge und eine gesündere Lebensweise zu sensibilisieren. Es werden zudem verschiedene Gruppen unterstützt: „Wir selbst sind keine Selbsthilfegruppe“, betont Lämmel. „Wir wollen Ansprechpartner sein, der dafür sorgt, dass ein Netzwerk entsteht.“

Um all die Aktivitäten zu finanzieren, freut sich der Verein über Spenden. Auch durch die Teilnahme an Benefizveranstaltungen kann der Freundeskreis unterstützt werden. So steht am Samstag, 25. März, ein Gospelkonzert für den guten Zweck auf dem Programm. Im Westersteder Dannemann-Forum werden dann die St. Martins Gospel Singers aus Remels auftreten, die Gospel Souls aus Ihausen und die Amatöne aus Jade. Das Benefizkonzert beginnt um 19.30 Uhr. Wer den Vorverkauf nutzen möchte, muss sich allerdings noch ein wenig gedulden. Karten gibt es erst ab dem 13. Februar bei der NWZ  und der Touristik in Westerstede.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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