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NWZonline.de Region Ammerland

Küsschen und Geheimnisse

08.10.2015

Die Rasteder CDU-Fraktion und Bürgermeister Dieter von Essen haben das Wasserwerk des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) in Nethen besucht. Unter der Leitung von Anja Kobbe, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim OOWV, Markus Penning, Leiter Hydrogeologie und Hydrochemie, und Betriebsleiter Karsten Schröder ging es zunächst über den Trinkwasserlehrpfad. „Wir haben einen umfassenden Überblick über den Grundwasserschutz, die Wasserförderung und die Wasserverteilung erhalten, wobei auch die Einflüsse der Landwirtschaft diskutiert wurden“, so Fraktionsvorsitzende Susanne Lamers.

„In der Schaltwarte haben wir anschließend von der Förderung des Grundwassers über die Belüftung durch die Riesler bis hin zum Filtern des Wassers alle Aufbereitungsstufen virtuell verfolgt, ehe sie direkt in Augenschein genommen werden konnten“, schildert Susanne Lamers. Das 1994 in Betrieb genommene Wasserwerk steht in einem Wasserverbundnetz mit anderen OOWV-Wasserwerken und beliefert die Wesermarsch, aber auch Rastede und Wiefelstede mit Trinkwasser.

Positiv überrascht waren die Fraktionsmitglieder darüber, dass – anders als im europäischen Ausland – im Verlauf der Trinkwasseraufbereitung keinerlei Chemie verwendet wird. „Uns war vor der Führung nicht bewusst, dass unser Trinkwasser wesentlich stärker kontrolliert wird als handelsübliches Mineralwasser“, sagt Susanne Lamers.

Dreißig Frauen des Vereins Hauswirtschaft besichtigten mit ihrer Vorsitzenden Friedegund Reiners aus Ipwege auf einer Fahrt nach Ludwigslust die erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik. Seit 200 Jahren werden Baumkuchen dort in reiner Handarbeit vor dem offenen Feuer aufgekellt. Jeder Baumkuchen wird so ein Unikat. Um die diversen Schichten sichtbar zu machen, schneidet man diese Kuchen-Spezialität waagerecht auf. Der Baumkuchen sollte möglichst frisch verzehrt werden. Er eignet sich auch als Hochzeitstorte mit beeindruckender Höhe und Verzierung.

„Im Ludwigsluster Barock-Schloss stachen uns das Tafelzimmer und der schöne Goldene Saal, der über zwei Etagen reicht, ins Auge“, berichtet Friedegund Reiners. Dekorative Parkettböden und der goldbemalte Ludwigsluster Carton (Papiermaché) an vielen Wänden riefen Bewunderung hervor.

Der herrliche Schlosspark mit Schweizerhaus, steinerner Brücke und Kaskade lud ebenso zur Erkundung ein wie die Stadtkirche, die dem Schloss in einer Achse gegenüber liegt.

Bei einer Führung durch eine Sanddornmanufaktur erfuhren die Damen, wie Sanddorn geerntet wird und dass er fast zehn Mal mehr Vitamin C als Zitronen enthält und mit vielen anderen lebenswichtigen Inhaltsstoffen ein regelrechtes Gesundheitspaket ist.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Schau(m)manufaktur in Grabow. „Dort erfuhren wir in lockerer Art viel Wissenswertes über die Herstellung von Schaumküssen“, berichtet Friedegund Reiners. Beim Küsschenspaß modellierte jede Teilnehmerin ihren eigenen Schaumkuss, was viel schwieriger war als gedacht.

Einen Scheck über 5280 Euro hat Thekla Schönknecht, Spielführerin des Oldenburgischen Golfclubs aus Rastede, an Antje Karyofilis (Leiterin der Palliativstation des Evangelischen Krankenhauses in Oldenburg) und an Chefarzt Dr. Michael Schwarz-Eywill. überreicht. Seit sieben Jahren spendet der Oldenburgische Golfclub die Startgelder des Krebshilfeturniers für die Palliativstation des Evangelischen Krankenhauses. Dr. Schwarz-Eywill ist dafür sehr dankbar. Seine Station konnte so unter anderem ein mobiles Mediencenter und hochwertige Matratzen beschaffen, Patienten- und Aufenthaltsräume ausstatten sowie Fortbildungen für die Mitarbeiter bezahlen. Insgesamt hat der Oldenburgische Golfclub in den vergangenen sieben Jahren etwa 35 000 Euro an die Station gespendet. Ein Team aus Ärzten, Pflegekräften, Seelsorgern, Psychologen, Sozialarbeitern und Krankengymnasten kümmert sich auf der Palliativstation um die Betreuung von Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen, um kurz- und mittelfristig eine Verbesserung des körperlichen und psychischen Zustandes der schwer kranken Patienten zu erreichen.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann hat die Firma Büfa in Liethe besucht. Die Büfa-Gruppe ist ein mittelständisches Oldenburger Familienunternehmen mit 130-jähriger Tradition. An verschiedenen Standorten werden Produkte der Geschäftsbereiche Chemikalien, Reinigung und Hygiene sowie Composite-Systeme und Maschinentechnologie angeboten. 450 Mitarbeiter arbeiten bei der Gruppe.

„Am Standort in Rastede, Firmensitz seit 1996, werden Werkstoffe für die Verarbeitung zu Verbundwerkstoffen entwickelt, produziert und zertifiziert“, erklärt Geschäftsführer Dirk Punke. Die Firma liefere Spezialprodukte zur Herstellung von Teilen aus verstärkten Kunststoffen und brandgeschützten Materialien, beispielsweise für den Einsatz beim Bau von Booten und Schienenfahrzeugen oder in Bauwerken für Fassadenverkleidungen und Oberlichter.

Kritisch sieht die Geschäftsführung die häufigen Änderungen sowie die Einführung neuer gesetzlicher Richtlinien, berichtet Barbara Woltmann. Gerade für mittelständische Unternehmen sei es schwierig, den Überblick zu bewahren. Punke wies auf die Problematik der Störfallverordnung hin. Eine wesentliche Neuerung betreffe Umfang und Qualität der Unterrichtung der Öffentlichkeit über betriebliche Vorgänge. Alle Produktarten sowie Angaben zu Produkten müssten künftig dauerhaft und in elektronischer Form verfügbar sein. So könnte allerdings jeder Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse einsehen, befürchtet Punke. Die Abgeordnete sagte zu, die Problematik beim zuständigen Ministerium in Berlin anzusprechen.

Es sei immer wieder beeindruckend, dass auch ein kleiner Schützenverein wie der in Delfshausen an den Landesmeisterschaften mit zwölf Schützen und insgesamt 23 Starts teilnehmen kann, freut sich Hartmut Grund, Pressewart des Vereins. Eine Luftgewehr-Mannschaft des Vereins konnte sich bei den Landesmeisterschaften für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, die vom 16. bis 18. Oktober in Dortmund ausgetragen wird. Doris Büntjen belegte bei den Landesmeisterschaften mit 288 Ringen den dritten Platz beim Wettbewerb „Kleinkaliber 50 Meter Auflage“ und qualifizierte sich zur Deutschen Meisterschaft in Hannover. Dort landete sie nun auf Platz 48.

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