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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Abkühlung erwünscht

20.06.2019

Fast 16 000 Euro haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht im vergangenen Jahr beim Sponsorenlauf der Tamiga-AG zusammenbekommen. Am Mittwoch war es das Ziel, dieses Rekordsumme noch einmal zu übertreffen. Wie seit vielen Jahren machten sich die Klassen der sechsten und siebten Jahrgänge am Vormittag auf zum Stadion in Bad Zwischenahn – mit dem üblichen Zwischenstopp beim Rathaus. Dort begrüßte Bürgermeister Arno Schilling die rund 200 Jungen und Mädchen. Lehrer Jan Scherwitzki, gemeinsam mit Christina Gardewin Leiter der Tamiga-AG, war noch etwas skeptisch, ob es wirklich gelingen würde, noch mehr Geld als im Vorjahr zu erlaufen. Zum einen waren im vergangenen Jahr zwei Klassen mehr am Start, zum anderen war das Wetter nicht unbedingt optimal. Angesichts der hohen Temperaturen reichte es nicht aus, die Schüler an der Laufbahn immer wieder mal mit Wasser abzukühlen – Pausen im Schatten der Stadion-Tribüne waren unvermeidlich.

Wie hoch die Spendensumme letztlich wird, stellt sich in einigen Tagen heraus. Wie in der vergangenen Jahren sollen damit Projekte im Dorf Tamiga in Burkina Faso unterstützt werden, zum Beispiel eine Getreidebank, und eine Mensa für die Schulkinder aus Tamiga, aber auch Schulgeld für Waisenkinder in Ouagadougou, der Hauptstadt des Westafrikanischen Landes finanziert die AG.

Mit Moorbratwurst, Rauchbier, Löffeltrunk und weiteren lokalen Spezialitäten punkteten die Bad Zwischenahner auch in diesem Jahr wieder im „europäischen Dorf“ auf dem Braderiefest in der belgischen Partnerstadt Izegem. Mit vollem Einsatz betreute ein fünfköpfiges ehrenamtliches Team drei Tage lang den gut besuchten Stand und unterstützte Sabine Krüger, Sachbearbeiterin für Städtepartnerschaften der Gemeinde. Weitere 36 Bürgerinnen und Bürger waren ebenfalls angereist und wurden vom stellvertretenden Bürgermeister Kurt Himpe begrüßt und vom Partnerschaftsverein der Stadt Izegem freundschaftlich vor Ort betreut. Neben dem Besuch des Braderiefestes zu dem viele Geschäftsleute einen Stand an den Straßen betreiben, standen ein Tagesausflug nach Brügge mit Grachtenfahrt, Pommes-Frites-Museum und Schokoladenmuseum auf dem Programm. In Izegem erhielten die Bad Zwischenahner im Museum Eperon d’Or einen ausführlichen Einblick in die ehemalige Schuhproduktion und die Bürstenherstellung im Ort. Heute werden u.a. Maschinen für Zahnbürsten produziert und weltweit exportiert. Die Partnerschaft zwischen den beiden Orten besteht offiziell seit 1980. Erste Kontakte gab es aber bereits 1964 durch die Volkstanzgruppe des Heimatvereins, damals unter der Leitung von Hans Lüers. Die Kontakte werden durch Gemeinde, Vereine und Gruppen gepflegt. Jetzt freuen sich die Bad Zwischenahner auf den Gegenbesuch aus Izegem zur Zwischenahner Woche.

Sein Sommerfest feierte der Bridge-Verein Bad Zwischenahn 88 beim Zwischenahner Segelklub (ZSK). Die Vorsitzende Hannelore Wohlfahrt begrüßte auf der Terrasse die Mitglieder mit einem Glas Sekt. Im Zeichen von „100 Jahre Bad“ kam Gästeführer Jens Oeltjendiers-Odion als „Kurpfleger Karl“ auf der Suche nach „Tante Marlies“ vorbei. Sie war wie vom Erdboden verschwunden, – so waren die Bridgespielerinnen und -spieler seine „Opfer“. Auf sehr launige und unterhaltsame Weise berichtete er über das Kurwesen und berühmte Personen der letzten 100 Jahre – Ein unerwartetes Intermezzo, das sich Heike Wolters-Becker als Organisatorin des Festes hatte einfallen lassen. Das anschließende Bridge Turnier wurde – wie immer – mit Freude und Ambition ausgetragen.

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