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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Äther-Erotik aus dem Hühnerstall

24.01.2017

Loy Die Theatergruppe „De Flüsterkasten“ aus Loy hat mit ihrem neuen Stück „Piratenfunk in Höhnerstall“ Premiere gefeiert. Die Aufführung im „Gasthof zu Loyerberg“ wurde dominiert von Peter Morsmann (Timo Krummacker), aber auch alle anderen Schauspieler waren großartig.

Weitere drei Aufführungen stehen an

Weitere drei Aufführungen von „Piratenfunk in Höhnerstall“ stehen beim „Flüsterkasten“ noch an. Jeweils um 19.30 Uhr beginnen die Aufführungen im Gasthof zu Loyerberg an diesem Mittwoch, 25. Januar, am kommenden Samstag, 28. Januar, und am kommenden Sonntag, 29. Januar.

Alle Aufführungen sind bereits ausverkauft, meldet die Theatergruppe.

Morsmann hat die krönende Rolle, und die spielt er grandios – inklusive der verlangten Schlitzohrigkeit. Die Szenerie des Dreiakters hat Autor Fred Redmann in einen ausgedienten Hühnerstall verlegt. Das Bühnenbild ist eine Gemeinschaftsproduktion aller Mitwirkenden.

Peter und sein Freund Karlo senden ihre Radiosendungen schwarz. Die wiederholt auftauchenden Messbeamten Adam Hubertski (Klaus Dörgeloh) und Hannes Henker (Olaf Hots) sowie Polizist Bernd Brinkeisen (Christian Freels) entdecken bei Peter aber rein gar nichts, was auf die alte Funkanlage von Peters Großvater hindeuten könnte.

„Funkmaus“ warnt

Großvater Morsmann hatte schon damals die Funkantenne auf dem nahegelegenen Kirchturm untergebracht, was Peter in die Lage versetzt, lange im Voraus durch ein Fernglas den nahenden Peilwagen zu erspähen, um die Anlage „stumm“ zu stellen. Auch eine „Funkmaus“ (Susanne Freels) von Radio „Schmetterling“ informiert ihn, wenn sie etwas sieht oder funkmäßig hört.

Peters bester Freund Karlo Muker (Steven Knapp) von Radio „Größenwahn“ ist schon mehrfach von den Fernmeldebeamten erwischt worden, weil er immer wieder mit noch höheren Frequenzen sendet. Eine heiße Luftgitarrennummer nach „Highway to Hell“ von Karlo erntet viel Applaus. Er nutzt zwischendurch auch die Funkanlage seines Freundes, um eine frivole Kontaktanzeige der im Dorf als „heiße Kartoffel“ bekannten Hermine Hackenstock (Anne Dörgeloh) über den Äther zu schicken. Hermine, die über beide Ohren in Peter verknallt ist, wird von diesem schroff abgewiesen: „Du hest een Pankoekengesicht“, meint er. Hermine wird sich rächen.

„Peter up’n Äther“ von Radio Menschlichkeit ist der bekennende „Frauenflüsterer des Ammerlandes“ und steht auf „seine“ Funkmaus, die er nicht oder nur „vom Hören“ kennt. Er stellt sich aber vor, dass sie wie Julia Roberts aussieht und er, wie Richard Gere in „Pretty Woman“, mit ihr tanzt. „Dat is Äther-Erotik“, erzählt er seiner Mutter Martha Morsmann (Andrea Herder), die ihn schnell verheiraten möchte.

Auch junge Leute da

„Es ist kein schenkelklopfendes Stück“, sagt Olaf Greve. Das kann man bestätigen, aber die Schauspieler verleihen der Handlung immer wieder viel Witz und Humor. Und hin und wieder gibt es anhaltende Lachsalven. Susanne Lamers ist begeistert, „wie das Ensemble wieder so viele Menschen zum Kommen motivieren konnte“. Auch etliche junge Leute habe sie entdeckt. Annchen Janssen ist mit ihrer Tochter da. „Ein tolles Stück, ich habe mich köstlich amüsiert“, so die Auricherin – ein großes Lob an die Regisseurin Meike Knapp.

Zum Schluss entstehen allerhand Verwicklungen und das Publikum fragt sich: Wer oder was verrät den Peter? Gibt es ein Happy-End? Hermine mit Peter oder die „Funkmaus“ mit Peter?

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