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Von der Leyen wird neue Kommissionspräsidentin
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Aktualisiert vor 33 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Und plötzlich steht da Luther

01.11.2017

Ammerland Ob Martin Luther tatsächlich 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg geschlagen hat? Nun ja, diese Frage konnte am Reformationstag auch im Ammerland nicht restlos geklärt werden. Anders sah es da mit der Frage aus, wie ein Reformationstag passend gefeiert werden kann.

Nachdem es jeder Kirchengemeinde selbst überlassen worden war, ob und wenn ja wie sie ihren Reformator ehren möchte – „Kirche wächst von unten. Jede Kirchengemeinde sollte daher dieses Fest selbst gestalten können“, hatte Kreispfarrer Lars Dede im Vorfeld verkündet – stand am Dienstag nun ein bunter Reigen unterschiedlicher Veranstaltungen zur Auswahl.

In Ofen wurde im großen Stil gefeiert. Ganz nach dem Motto „Ein Fest für den ganzen Ort“ hatten zahlreiche Ehrenamtliche einen Martin-Luther-Markt auf die Beine gestellt, bei dem sich Ortsbürgerverein und TuS ebenso beteiligten wie Kindergarten und Sozialverband. Bei der feierlichen Eröffnung tauchte dann auch plötzlich Martin Luther (Walter Karch) persönlich auf, um den Tag in Ofen zu feiern. Nebenbei gab es unter anderem Lesungen, Spielangebote, sehr viel Kuchen und Luther-Glückskekse, die Kirchenälteste Doris Meyer vor Ort backte. Dafür füllte sie Krüllkuchen mit Luther-Zitaten.

In Augustfehn drehte sich auch alles um Luther, er hatte allerdings schwergewichtige Konkurrenz: Am Abend wurde nämlich nicht nur die Reformation, sondern auch das 60-jährige Bestehen der Friedenskirche samt offizieller Inbetriebnahme der neuen Glocken gefeiert. Überhaupt kamen die Gläubigen in einigen Gemeinden erst am Abend zusammen, um den Reformationstag mit einem festlichen Gottesdienst zu zelebrieren.

Rasteder und Wiefelsteder Katholiken und Protestanten feierten derweil den ganzen Tag gemeinsam – erst mit einem ökumenischen Gottesdienst, dann mit einem Essen und später mit einem Konzert in der St.-Ulrichs-Kirche. Beste Unterhaltung – Luther hätte es wohl gefallen.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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