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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Er bannt Historisches auf Kalenderblätter

15.11.2017

Apen Wenn man etwas aus der Geschichte der Gemeinde Apen erfahren möchte, ist man bei Torsten Taute aus Aperberg an der richtigen Adresse. Der 46-Jährige hat einen großen Fundus an historischen Fotos und Postkarten, zu denen er allerlei berichten kann.

Jeweils ein Dutzend dieser Aufnahmen verarbeitet der Aperberger alljährlich zu einem gedruckten Werk: Torsten Taute gibt für den Verein für Heimat- und Brauchtumspflege Aperberg Kalender heraus, der erste ist 2003 erschienen.

„Viele Menschen haben an historischen Aufnahmen ein großes Interesse. Und mir kam die Idee, dass man eine Auswahl davon alljährlich in einem Kalender veröffentlichen könnte“, sagt dere 46-Jährige und zeigt auf das Kalenderblatt von April 2018, das eine historische Postkarte aus Apen zeigt. Zu sehen ist der alte Bahnhof, den es nicht mehr gibt, die alte Feuerwehr, in der sich heute das Rote Kreuz befindet, der Marktplatz (mit Bäumen, der heute noch bestehenden Schule und dem Einrichtungshaus Möbel Eilers, heute Brasserie am Markt), der Glockentrum der St.Nikolai-Kirche und die Badeanstalt am heutigen Hafenbecken.

„An solchen Karten oder Fotos sieht man auch, wie die Gemeinde Apen sich verändert hat“, sagt Taute. Nicht nur historische Postkarten enthält der neue Jahresbegleiter, sondern vor allem historische Aufnahmen, wie z.B. den ehemaligen A&O-Markt mit Gastwirtschaft in Godensholt, ein altes Foto vom Ernteumzug in Tange oder eine historische Aufnahme vom Gasthof „Zum Stahlwerk“.

„Ich versuche stets, möglichst viele Bauerschaften im Kalender zu berücksichtigen und keine Aufnahmen zu wiederholen“, sagt Torsten Taute. Für die ersten 13 Jahresbegleiter hat der 46-Jährige die Kalenderblätter – 250 Exemplare werden gedruckt – zuhause am Farblaserdrucker vervielfältigt und die Monatsblätter und das Deckblatt mit einer eigenen Bindemaschine geheftet. Aus zeitlichen Gründen kann er diese Arbeit nicht mehr leisten und vergibt nun den Druckauftrag.

Fünf Euro kostet ein solcher Kalender. „Das sind quasi die Herstellungskosten“, sagt Torsten Taute. Wenn etwas vom Verkaufserlös übrig bliebe, bekäme das der Verein für Heimat- und Brauchtumspflege.

Material für weitere Kalender ist reichlich vorhanden. „Mir werden häufiger historische Fotos und Postkarten angeboten, und die nehme ich gerne.“

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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