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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Junge Meister im Freudentaumel

25.06.2019

Apen Fröhliche Stimmen schallten durch die Räume, emsiges Treiben und Toben bestimmten den Nachmittag, kalte Getränke und Kuchen fanden regen Absatz: Feiern hieß nun die Devise bei der Jugendrotkreuz-Gruppenstunde in Apen.

Die Sechs- bis Zwölfjährigen hatten kürzlich Großes erreicht: Sie gewannen auf Landesverbandsebene den Wettstreit der Jugend-Rotkreuzler in Oldenburg. Am Swarte-Moor-See bei der Grundschule in Ofenerdiek waren insgesamt zwölf Gruppen aus den Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus dem Ammerland und dem Jeverland, aus der Stadt und dem Landkreis Oldenburg sowie aus der Wesermarsch angetreten. Der Wettstreit r stand unter dem Thema „Mit Menschlichkeit um die Welt“.

Jede Gruppe, so berichte die Kinder, habe ein Land zugeordnet bekommen. Dazu hatten die Mädchen und Jungen des Jugendrotkreuzes Apen für ihr Land Indien als Vorbereitung auf den Wettstreit Bilder gefertigt und eine Landesfahne gefertigt. „Wir sind mächtig stolz auf unsere Gruppe“, erzählt Ramona Möller, die gemeinsam mit Claudia Smit, Sarah Neufert, Tamara Wachtendorf und Sabine Möller die Sechs- bis Zwölfjährigen betreut. Beim Kreiswettbewerb in Rastede hatten sich die Aper Jugend-Rotkreuzler für den Landeswettbewerb qualifiziert. Angetreten waren die Aper dort ebenso wie in Oldenburg in der Stufe I, das heißt in der Altersgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen. Zur Stufe II gehören dann Dreizehn- bis Sechzehnjährige.

Und was war gefragt? Natürlich geht es bei allen Wettbewerben um Grundlagen der Ersten Hilfe. „Jede teilnehmende Gruppe musste in verschiedenen Stationen ihr Können beweisen“, erklärt Betreuerin Ramona Möller und betont, dass in den Prüfungen neben dem Wissen auch der Spaßfaktor und die Teamarbeit einen hohen Stellenwert einnehme. Die Mädchen und Jungen mussten beim Wettstreit auf Landesverbandsebene z.B. zeigen, wie man Verletzte versorgt. In einem vorgegebenen Szenario habe es mehrere Personen mit unterschiedlichen Verletzungen bei einem Kricketspiel gegeben.

Nicht nur für die Kinder, auch für das fünfköpfige Gruppenleiterteam sei dieser Sieg etwas Besonderes. „Wir sind alle seit 2016 im Amt, haben diese Gruppe neu aufgebaut und freuen uns riesig auf den Bundeswettbewerb“, beschreibt Ramona Möller die schöne Erfahrung. Sie selbst habe als Neunjährige 2005 an solchen Wettbewerben teilgenommen, aber zum Bundeswettbewerb habe es nicht gereicht. „Das hatte ich mir immer gewünscht. Dafür ist es jetzt umso schöner, dass es mit den Kindern geklappt hat“, so Ramona Möller.

Kira (9) aus Godensholt, die im Wettbewerb die Position der Ansprechpartnerin hatte, ist gerne beim Jugendrotkreuz Apen. „Ich möchte viel Lernen, damit ich in bestimmten Situationen helfen kann“, erzählt Kira, die froh ist, dass ihre Freundin Jolina sie vor drei Jahren überredet habe, mitzukommen. Ihre liebsten Übungen seien Verbände anlegen oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch Eike aus Apen möchte später helfen können, wenn jemand verletzt sei. Er ist vor zwei Jahren über die Ferienpassaktion zum Jugendrotkreuz gekommen.

„Nach dem Sieg ist vor dem Wettbewerb. Wir werden uns gut vorbereiten. Die Kinder sind hochmotiviert“, freuen sich die Gruppenleiterinnen. Nun fiebern alle dem Bundeswettbewerb entgegen, der findet vom 6. bis 8. September in Merseburg (Sachsen-Anhalt) statt. Auch wollen die Aper Jugend-Rotkreuzler erneut nachweisen, was sie können. ○


     www.drk-apen.de 
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