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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Antje Kunst ist mittendrin in der Gemeinde Apen

06.08.2019

Apen In der Gemeinde Apen ist Antje Kunst bekannt. Sei es beim Einkaufen, in der Kirche oder bei der Gemeindearbeit – überall wird die 54-Jährige angesprochen. Seit mehr als 30 Jahren lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann, Pfarrer Peter Kunst, im Pfarrhaus, direkt neben der St. Nikolai-Kirche im Herzen Apens. Hier hat das Paar seinen Lebensmittelpunkt, hier haben sie ihre beiden Söhne großgezogen, und hier gehören sie hin.

Entweder,oder

Peter Kunst war 1984 als junger Pfarrer nach Apen gekommen. Antje Kunst erinnert sich zurück: „In der Jugendarbeit haben wir uns kennengelernt.“ Die heute 54-Jährige arbeitete viele Jahre im Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Apen – leitete Gruppen und betreute Konfirmandenfahrten. „Ich habe mich damals bewusst entschieden, zuhause zu bleiben und meinen Mann bei seiner Arbeit zu unterstützen“, sagt Kunst. Das habe für sie ganz einfach dazugehört, und diese Entscheidung habe sie auch nicht bereut, wie sie erklärt.

Antje Kunst schätzt vor allem den persönlichen und herzlichen Kontakt zu den Aper Gemeindemitgliedern. Dabei komme es auch durchaus mal vor, dass es unerwartet an der Haustür klingelt und man ins Gespräch kommt.

Der Gemeindearbeit in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Apen ist Antje Kunst treu geblieben – seit knapp 40 Jahren. „Nach der Konfirmation habe ich angefangen. Das gehört einfach zu meinem Leben dazu“, freut sich Antje Kunst. So leitete sie einen Mutter-Kind-Kreis und Gitarrenkurse. Noch heute betreut sie einen Frauenkreis: „Das sind insgesamt 14 Frauen. Wir kennen uns ewig, weil es die Gruppe schon so lange gibt, und das ist etwas ganz Besonderes“, sagt die 54-Jährige. Auch hat sich Antje Kunst dem Chor „Da Capo“ verschrieben, den sie seit 22 Jahren leitet. „Der Chor bereichert die Kirchengemeinde, das ist besonders schön“, sagt Kunst. So singt der Chor bei Konfirmationen, Taufen und auch bei Hochzeiten.

Meine Lieblingstasse:

Becher mag ich nicht so gerne. Es muss schon eine richtige Kaffeetasse sein. Am liebsten trinke ich aus einer Tasse, die zu unserem normalen Geschirr gehört. Das Besondere daran: Das weiß-blaue Geschirr haben mein Mann und ich vor 25 Jahren von Nachbarn zur Hochzeit geschenkt bekommen. Vielleicht ist das meine Lieblingstasse, weil so viele schöne Erinnerungen daran hängen.

Mein Lieblingsplatz:

Ich habe zwei: Zum einen ist mein Lieblingsplatz in der Kirche – da fühle ich mich wohl. Ich war früher oft mit meinen Kindern in der Kirche und erinnere mich, wie sie im Altarraum auf dem Boden gesessen haben. Zum anderen bin ich gerne auf der Terrasse, wenn das Wetter es zulässt. Wenn ich draußen in der Sonne sein kann, dann bin ich glücklich – das weiß auch jeder, der mich kennt.

Dafür stehe ich nachts auf:

Mein erster Instinkt ist es zu sagen für gar nichts. Ehrlich gesagt stehe ich nachts nur auf, wenn mein Mann und ich in den Urlaub fahren und ganz früh los müssen. Immer, wenn wir Urlaub haben, müssen wir wegfahren – Kanada, Griechenland, Portugal. Denn zuhause im Pfarrhaus wird es nie ein richtiger Urlaub. Dann klingelt es öfter mal an der Tür, und das Telefon steht nicht still. Wir sind gerne unterwegs und genießen es dann, ganz alleine und nur für uns zu sein.

Das macht mir Freude:

Vor allem meine Familie und meine Freunde bereiten mir Freude. Aber auch die Menschen in Apen, mit denen es durch die Gemeindearbeit immer wieder intensive Begegnungen gibt, das macht mir Freude. Auch das Singen macht mich sehr, sehr glücklich. Ich singe immer, auch außerhalb meiner Aufgaben als Chorleiterin. Wenn ich einen Raum betrete, dann mache ich direkt Musik an und singe mit. Dabei ist mir eigentlich nur wichtig, dass sie abwechslungsreich ist.

Das macht mir Sorgen:

Werte und Traditionen haben keinen großen Stellenwert mehr in der Gesellschaft – so habe ich es zumindest im Gefühl. Ich frage mich manchmal, was mit den Menschen los ist. Sie lassen keine Rettungsgasse oder sind absichtlich böswillig. Das kann ich nicht verstehen. Egal, ob man Christ ist oder nicht. Wir sollten mehr aufeinander achten und so mit anderen umgehen, wie wir wollen, dass andere mit uns umgehen – sei es persönlich oder auch auf Facebook.

Das mag ich an der NWZ:

Morgens lese ich die Nordwest-Zeitung gerne ganz in Ruhe beim Frühstück. Das ist für mich zu einem richtigen Ritual geworden, und wenn ich die Zeitung morgens nicht lesen kann, dann fehlt irgendwas. Am Wochenende teilen mein Mann und ich uns die NWZ ein. Einige Zeitungsteile lesen wir dann erst am Sonntag. Vor allem der Ammerländer Teil mit der lokalen Berichterstattung und schönen Lesegeschichten aus Apen sind uns dabei besonders wichtig.

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