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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wilder Tanz bis in die Morgenstunden

24.04.2019

Apen Die Aper waren ja schon ein bisschen traurig – kein Osterfeuer in diesem Jahr, unter anderem wegen des späten Datums und auch aus Umweltschutzgründen. Doch es soll eine Alternative geben, bei der gefeiert, getanzt und geschnackt werden kann. Der Ortsbürgerverein möchte erstmals zum 1. Mai ein Programm für „Jung und Alt“ anbieten, so Frank Zahn. Der Verein hatte gemeinsam mit den Freunden vom Schützenverein Apen und dem DRK Apen den Stein für die Planungen ins Rollen gebracht.

Eigener Baum für Kinder

Gefeiert wird im und vor dem Schützenhaus, Zur Festung 16, am Abend des 30. April. „Ganz bewusst wollen wir die Kinder mit einbeziehen. Auch sie sollen ihren Maibaum eigenständig – natürlich mit kleiner Unterstützung der Erwachsenen – holen und aufstellen“, kündigt Zahn an. Ergo gibt es nicht nur einen, sondern gleich zwei Birken, die als Maibäume fungieren werden. Diese werden mit vereinten Kräften aufgestellt. Nach dieser harten Arbeit schmecken die Sachen vom Grill sicherlich besonders gut. Auch etwas Kulinarisches, das nicht täglich auf den Tisch komme, werde angeboten, heißt es in einer Mitteilung des Ortsbürgervereins.

Hüpfburg für die Kinder

Für die Kinder werde als zusätzliche Attraktion auch noch eine Hüpfburg aufgebaut.

Um 17 Uhr startet die Veranstaltung. Ab 20 Uhr erwartet DJ Uwe alle tanzfreudigen Gäste im Schützenhaus. Alle Besucher von Jung bis Alt sollen auf ihre Kosten kommen. Neben aktuellen Songs werden auch „Oldies“ versprochen. „Wer dann zwischendurch einmal eine Pause benötigt, kann sich ein wenig am Lagerfeuer ausruhen“, schlägt Zahn vor.

Die Tradition des Maibaums

Das Aufstellen eines Maibaums ist in vielen Bundesländern und auch über Deutschland hinaus schon seit Jahrhunderten Tradition. Meistens wird dabei der ausgewählte Stamm auf dem Dorfplatz aufgerichtet. Je nach Region oder Ortschaft werden die Maibäume sehr unterschiedlich geschmückt. In ländlichen Gebieten werden die Bäume mit Muskelkraft aufgerichtet. Der Baum gilt als Symbol der Liebe, Zuneigung, Lebensfreude und Fruchtbarkeit.

In manchen Gebieten wird der Maibaum jedes Jahr neu gefällt, manchmal wird aber auch über mehrere Jahre hinweg derselbe Stamm verwendet, dann bekommt er lediglich eine neue Krone aufgesetzt.

Girlanden, Kreppband und andere wehende Verzierungen können die Stämme schmücken. Oben wird der Baum von einem Kranz und der grünen Baumspitze gekrönt.

Tanzen bis zum Sonnenaufgang

Gewählt werden ab 21 Uhr auch ein Maibaumkönig und eine Maibaumkönigin, die vorher allerdings einige gestellte Aufgaben erfolgreich meistern müssen. Welche es genau seien, werde (noch) nicht verraten. Die beiden „Majestäten“ erhalten neben der Krone laut Mitteilung auch noch einen Einkaufsgutschein.

Getanzt werden kann an dem Abend des 30. April aber logischerweise bis in den Mai – also bis Sonnenaufgang.

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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