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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Geschichte: Auf den Spuren einer geheimnisvollen Prinzessin

03.03.2015

Rastede Auf eine Zeitreise wollen sich die Rasteder Gästeführerinnen Annegret Bruhn-Plaum und Inge Lurati am Sonntag, 8. März, begeben. Unter dem Titel „Ende der Grafschaft Oldenburg-Delmenhorst“ geht es bei der nächsten Rasteder Sonntagspromenade um ein dunkles Kapitel der Rasteder Geschichte: die Zeit der dänischen Herrschaft (1667 bis 1773).

Der etwa zweistündige Spaziergang startet um 14 Uhr auf dem Denkmalsplatz vor der St.-Ulrichs-Kirche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zunächst geht es über den Turnierplatz und weiter ein kurzes Stück durch den Schlosspark. Vorbei am Rasteder Schloss führt der Weg schließlich zurück zur Kirche.

Unterwegs erzählen die beiden Gästeführerinnen den Teilnehmern mehr über die Zeit der dänischen Herrschaft, die nach dem Tod des Grafen Anton Günther anbrach. Da dieser nur einen unehelichen Sohn hatte, der nicht erbberechtigt war, übertrug der Graf per Testament die Grafschaft an den König von Dänemark und den Herzog von Holstein-Gottorp.

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Zum Abschluss der Sonntagspromenade steigen die Teilnehmer des Spaziergangs hinab in die Krypta. Unter der St.-Ulrichs-Kirche ruht nämlich in einem Sandstein-Sarkophag Prinzessin Sophie Eleonore von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck (1658 bis 1744). Genau die Hälfte ihrer Lebenszeit verbrachte sie einst im Rasteder Schloss.

Um die Prinzessin ranken sich so manche Gerüchte, wissen die beiden Gästeführerinnen. Beispielsweise heißt es, sie wurde einst nach Rastede verbannt. Dies widerlegte Gemeindearchivarin Margarethe Pauly jedoch.

Im „Oldenburger Jahrbuch 2011“ führt sie aus, dass es wohl andere Gründe gegeben haben dürfte, aus denen die Prinzessin nach Rastede kam. „Ihre Familie hatte mehrfache verwandtschaftliche Beziehungen nach Oldenburg und damit auch nach Rastede“, schreibt Margarethe Pauly.

In Briefen der Prinzessin an den dänischen König wird zudem deutlich, wie baufällig das Schloss zu dieser Zeit war. Immer wieder bat sie um Reparaturen, warnte davor, dass der Schaden nur größer werde, wenn nicht bald etwas unternommen wird, schildert Margarethe Pauly.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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