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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Auf Kriegsfuß mit Spielkarten

13.03.2017

Dringenburg Die dreimal wöchentlichen Proben seit Anfang Januar für das Stück „Trecker, Skat und Mannslüüd“ der Speelköppel Dringenburg haben sich gelohnt: Regisseurin Petra Meyer hat es verstanden, die Schauspieler in die richtige Richtung zu lenken.

In dem Stück geht es – na klar – auch wieder um das schöne alte Thema Liebe. Mareike Heinemann (Tomke Pieper), ein wunderhübsches Mädchen, hat es schwer, den sturen Enno Lehmann (Timo Eiting) für sich zu gewinnen. Was hat ein Trecker, was sie nicht hat? Sie steht in Konkurrenz mit der niedrigen Dezibelzahl im Innenraum des Treckers, den Drehzahlen, den Dieselverbrauch und anderen technischen Werten.

Mareikes junge Liebe wird verschmäht. „Enno riecht das Öl seines Treckers lieber, als mein Parfüm“, stellt sie fest. Bei Wiebke Jürgens (Heike Diers) hat eine 25-jährige Ehe den Mann Willy Jürgens (Detlef Gerdes) in die Fänge des Glückspiels getrieben. Skat ist seine Leidenschaft. Mit dem Wissen um dieses Strategiespiel prahlt er den ganzen Abend gegenüber seinem Skatbruder Jan Kneemeier (Olaf Hinrichs), dessen Wissen um das Spiel aber eigentlich gegen Null geht.

Verschiedene Verwirrspiele mit fingierten Briefen bringen das Publikum teilweise zur Raserei. Der Junggeselle und Lebemann Theo Pape (Gerd Diers) und die Dorftratsche Lene Wefer (Manuela Hillmer), die genau Buch über Anzahl und Ort der Liebeleien von Theo führt, sind daran nicht unwesentlich beteiligt.

Oma Johanne Heinemann (Helga Bruns) versucht vom Rednerpult aus den Umgang mit Männern zu erläutern. Die Frau müsse das Zepter in der Hand haben, den Männern aber vermitteln, dass sie die Größten seien. Nun entwickeln die Frauen ein Gegenmittel, in dem die eine sich ein umfassendes Wissen über das „Gesetz der großen Zahl“ und die andere sich das Innenleben eines Ackerschleppers reinzieht.

Rund 110 Menschen, denen in der Pause vom Bürgermeister Jörg Pieper ganz bürgernah Getränke serviert wurden, brachten den Saal in der alten Schule in Dringen-burg zum Toben. Arne Stamer aus Wiefelstede und Renke Siems aus Apen, zwei junge Männer aus dem Publikum, verstehen Enno und Willy sehr gut. „Die Begeisterung für Technik kann ich nachvollziehen“, meint Arne Stamer. „Die Leute spielen ihre Rollen gut“, ergänzt Renke Siems. Sie sind vielleicht etwas voreingenommen, weil einige von den Schauspielern gute Freunde sind. „Wir schauen uns jedes Jahr das Theater an“, meint Stamer.

„Die Charaktere der Rollen werden sehr gut herausgearbeitet“, meint die Rastederin Rita-Sina Hoffmann. Für Edwin Wilksen ist es nach eigenen Worten eine schöne Pflichtaufgabe, sich das Stück anzusehen.

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