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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

„Auftragsarbeit“ wird ein Riesending

31.05.2014

Wiefelstede „Zum 121. Wiefelsteder Schützenfest soll es fertig sein“, hofft Heinz Riemer. Der Seniorchef des Wiefelsteder Unternehmens „Lager 3000“ meint das Gemälde, das der Wilhelmshavener Künstler Buko Königshoff derzeit auf die neue Lagerhalle des Unternehmens an der Gristeder Straße malt – gegenüber vom Schützenplatz. Mehr als 1000 Quadratmeter wird es messen, wenn es fertig ist. Es wird ortsbildprägend sein – ein Riesending.

Buko Königshoff hat das erste von sechs Segmenten von jeweils 17,40 mal 12,40 Metern fertig. Es zeigt eines jener „hochwertigen Produkte aus dem Ammerland“, die Heinz Riemer auf seiner Halle sehen möchte – blühende Rhododendren.

Streuobstwiese und Rastplatz für Radler

Das Gelände vor der neuen Lagerhalle soll künftig nicht zugänglich sein – außer für die Feuerwehr (siehe unten), erklärte Heinz Riemer, Seniorchef der Firma „Lager 3000“. Er plant dort unter anderem eine Streuobstwiese. Der Wall zur Gristeder Straße hin soll auf 15 Metern Länge geöffnet werden. An dieser Stelle soll ein Rastplatz für Radler geschaffen werden: Ein Zaun wird den Zugang zum Gelände allerdings unterbinden.

Die Einfahrt auch für die Feuerwehr zum Gelände von der Gristeder Straße aus soll nach Riemers Angaben lediglich am Ende des Geländes Richtung Ortsmitte möglich sein. Die bislang noch mögliche Zufahrt von der anderen Seite werde letztlich komplett geschlossen, erklärte Riemer im Gespräch mit der NWZ .

So ganz ohne Eigenwerbung wird es dabei wohl nicht abgehen. Ein Heißluftballon am Himmel wird später zu sehen sein, nicht eben im Vordergrund, aber mit dem Schriftzug der Firma versehen. Auch der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven als Tor zur Welt wird eine Rolle spielen. Die Motiv-Entwürfe sind offenbar nicht bereits vollends „festgezurrt“. „Wir sprechen darüber und auch ich habe Vorstellungen“, sagt Buko Königshoff. Für ihn das Bild natürlich dennoch in erster Linie eine „Auftragsarbeit“ – „Kunst als Dienstleistung“, wie sie seine „Vorgänger“ bereits seit Jahrhunderten praktizierten. Neben den Malkursen, die der 57-Jährige gibt und der „freien Kunst“, die nur für ihn ist, bildet die Auftragsarbeit die dritte Säule seines künstlerischen Schaffens.

Zwei Wochen hat er für das erste der sechs Segmente des Bildes gebraucht – auch, weil es zwischendurch heftig geregnet hatte. Das zweite hat er gerade angefangen und nach der Grundierung am Freitag bereits mit dem Himmel begonnen. Unterstützt wird Königshoff dabei von Klaus von Seggern, Hausmeister beim Wiefelsteder Unternehmen, der den Steiger bedient, damit der Wilhelmshavener auf der überdimensionierten „Leinwand“ überhaupt den Pinsel ansetzen kann. Dort oben nutzt er dann teilweise auch kleinste Pinsel mit nur zwei Zentimetern Breite und muss zwingend die Perspektive berücksichtigen, die er vom Steiger aus gar nicht erfassen kann: Auch sie legt die Größenordnung der Bildinhalte fest.

Wie groß das Gemälde im Vergleich zu anderen ist, das lässt Heinz Riemer derzeit prüfen, sagt er selbstbewusst: Er will wissen, ob es für einen Eintrag ins Guiness-Buch groß genug ist. Für den Platz vor dem Gemälde hat er ebenfalls Pläne (siehe Infokasten). „Da muss eine Augenweide an der Einfahrt nach Wiefelstede entstehen“, hatte Riemer bereits im August 2013 die Richtung vorgegeben.

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