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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

300 Quietscheenten erobern den Kanal

31.07.2019

Augustfehn „Wir haben so wahnsinnig tolle Talente bei ASDS, ihr macht es uns wirklich schwer“: Antje Meyer und ihre Jury-Kollegen Jan Freesemann, Manuel Breidbach und Lars Vegas hatten die Qual der Wahl. Wer wird Sieger des Talentwettbewerbs „Augustfehn sucht den Superstar“? Elf talentierte Solisten im Alter von 15 bis 80 Jahren traten am Montagabend mutig und selbstbewusst auf die Bühne im Festzelt.

Der Wettbewerb ASDS ist seit vielen Jahren fester und beliebter Bestandteil am letzten Tag der viertägigen Veranstaltung „Fest der 1000 Laternen“, das vom Ortsverein Augustfehn organisiert wird. Auch die übrigen Jury-Mitglieder hoben die guten Leistungen der Talente hervor: „Das ist so hohe Qualität“, bescheinigte Stargast Lars Vegas den Solisten.

ASDS ein voller Erfolg

Verlosung

8000 Lose wurden im Rahmen des Festes der 1000 Laternen in diesem Jahr verkauft. Hier sind die Gewinnerlosnummern: Tankgutschein je 50 Euro: 0164, 0750, 3496, 4309, 6581 Einkaufsgutschein je 50 Euro: 1478, 4295, 4765 Einkaufsgutschein je 100 Euro: 4594, 7686 Feuerschale: 1414, 5911 Gartenbank: 2585, 3788 Makita Bauradio: 3256, 7849 Boxensoundsystem: 2323, 6010 Flachbild-Fernseher: 5875, 7744 Fahrrad: 4114, 4745, 6877 TUI Reisegutschein 500 Euro: 0502 Strandkorb: 0048, 0828, 7397 Mähroboter: 2017 eBike: 3615, 6638

Die Gewinne werden in circa zwei Wochen am Letas-Haus ausgegeben. Der genaue Termin und die Uhrzeit werden noch bekanntgegeben.

Tenor-Solo-Sänger Ralf Joachim Wolf, mit 80 Jahren ältester Teilnehmer, sang die Oper „Summertime“ von George Gershwin. „Wir sind von Spanien nach Rhauderfehn gezogen und ich bin das erste Mal bei ASDS“, so der Opernsänger, der vor rund 20 Jahren bei den Salzburger Festspielen aufgetreten ist.

Die Jury behielt Recht: Das starke Teilnehmerfeld machte den vier professionellen Juroren die Entscheidung schwer. Erst in zwei Stechen konnte der Talentwettbewerb entschieden werden: Lilly Tauch aus Portsloge ist Superstar 2019. Sie sang von Nora Jones den Titel „Turn me on“. Die 25-Jährige gewann einen Mallorca-Reisegutschein und ein Taschengeld über 100 Euro. Der zweite Platz ging an Elin Skrzipczyk aus Metjendorf und Platz drei an Michael Krügerke aus Augustfehn. „Der Abend ist top gelaufen. Mehr als 1000 Gäste im Festzelt feuerten bis zum Schluss ihre Favoriten an“, freute sich Christian Schünemann, 1. Vorsitzender des Ortsvereins.

Positive Bilanz

Auch für den Rückblick auf das 70. Fest der 1000 Laternen zog Schünemann ein sehr positives Fazit. „Wir haben an fast allen Tagen Rekorde gebrochen.“ Der Freitag habe mit über 100 bunt geschmückten Gefährten – 60 Festwagen und 40 Fußgruppen und kleine Wagen – den Anfang gemacht. Eine Augenweide sei der Lichtergruß am Himmel gewesen, eine Aktion der Schausteller. Rund 750 innen beleuchtete Luftballons stiegen gleichzeitig in die Luft.

Beim Dance-Contest, den die Jugendgruppe des Ortsvereins erstmals auf die Beine gestellt hatte, wurden viele professionelle Tanzeinlagen gezeigt. Auch der inzwischen sechste Tauzieh-Wettbewerb sei wieder sehr gut angekommen. Gewonnen hat dabei das Team der Firma FEPA.

Nicht zu vergessen: Am letzten Tag der Veranstaltung „Fest der 1000 Laternen“ fand nachmittags am Augustfehnkanal das traditionelle Quietscheenten-Wettschwimmen statt. „Seit mehr als 30 Jahren findet es bei uns statt und ist für die Kinder jedes Jahr ein absoluter Höhepunkt“, sagt Schünemann. Der Vorsitzende freut sich darüber, dass das Wettschwimmen am Montag so gut besucht war. Rund 300 Enten wurden von den Kindern zu Wasser gelassen, bevor sie eine rund 30 Meter lange Strecke zurücklegen mussten. „Erst hatten wir einige kleinere Startschwierigkeiten. Sagen wir mal so: die Quietscheenten mussten sich erst orientieren“, so Schünemann.

30 000 Besucher

Auch die anderen Programmpunkte mit Gottesdienst, Frühschoppen, Flohmarkt und Senioren-Bingo-Nachmittag hätten viel Resonanz erfahren. „Insgesamt waren an den vier Tagen mehr als 30 000 Besucher auf der Veranstaltung“, so der Vorsitzende. Das Feuerwerk musste in diesem Jahr wegen der erhöhten Brandgefahr abgesagt werden: „Das war eine Entscheidung für die Sicherheit“, so Christian Schünemann, der dem gesamten Orga-Team ein großes Lob ausspricht: „Wir sind dankbar für viele helfende Hände.“

Auch aus polizeilicher Sicht sei die Großveranstaltung in Augustfehn insgesamt positiv verlaufen. „Die Zusammenarbeit mit dem Ortsverein hat wie jedes Jahr super geklappt“, resümiert Ludger Elsen, 1. Polizeihauptkommissar und Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. Lediglich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es auf dem Festgelände zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen 20 Personen, darunter auch Schausteller, gekommen, die durch die Polizei beruhigt werden konnte.

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