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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Automobile Raritäten zum Anfassen

19.08.2013

Rastede Das Konzept des Veranstalters scheint aufzugehen. Denn man wollte mit dem siebten Old- und Youngtimer Sommerfest am Wochenende auf dem Kögel-Willms-Platz in Rastede eine Erlebniswelt schaffen, in der die ganze Familie Spaß hat und man nebenbei auch noch in den Geschäften bummeln gehen kann. Alle etwa 400 Oldtimer (Fahrzeuge ab 30 Jahre) und Youngtimer (Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahre) waren zum Anfassen da. Doch nicht nur die Schauobjekte, sondern auch deren Innenleben wurde von den Besitzern vorgestellt. „Opa kann dem Enkel erzählen, wie er damals mit seinem Oldtimer die Oma zum ,Date‘ abgeholt hat“, sagte Moderator Ingo Harms.

Fest voller Emotionen

Emotionen wollte man wecken. Und das ging schon am Sonnabend mit einer Riesenparty und Mitfahrgelegenheiten in den Fahrzeugen los. Der Erlös in Höhe von 300 Euro kommt dem Kindergarten „Waldigel“ zugute.

Gunda Rex-Neumann aus Stuhr fuhr schon als Studentin einen alten Citroën, und hat sich vor zwei Jahren einen „Citroën 11 CV“ aus dem Jahr 1950 gekauft. „Jede Fahrt in dieser ,Gangsterlimousine‘ ist eine Reise“, sagt sie und weist besonders auf den Original-Dachgepäckträger mit den Koffern aus dem Jahr 1950 hin. Zu dieser Zeit musste der Wagen noch angekurbelt werden, weshalb die Stoßstange vorn nach unten gebogen ist. Dazu passend das gebogene Nummernschild.

Die drei „Triumph Spitfire“ von Andreas Hinrichs, Jörg Keller und Joachim Ahl bekamen hingegen in den 1970er Jahren vom ADAC die „Goldene Zitrone“ als die schlechtesten Fahrzeuge verliehen und wurden vom Markt genommen. Liebevoll nennen die Besitzer ihre Fahrzeuge heute „Bobby Car“, weil diese so klein sind.

Ein häufig bestauntes Fahrzeug war der „Ford Speed­star“, Jahrgang 1930, von Heinz Koßmann aus Bad Zwischenahn. Das Original Rennfahrzeug (Modell Ford A) wurde in Südamerika gebaut. In dieser Woche nimmt er an den Sachsen Classics teil, ein dreitägiges rollendes Automobilmuseum zwischen Vogtland und Erzgebirge.

Das Schmuckstück des Wochenendes stand aber geschützt unter einem Zeltdach. Ein „Hansa P8/26“, das einst in den Hansa Automobilwerken in Varel gebaut wurde, die von 1905 bis 1929 existierten.

Auch Motorräder

Aber nicht nur vierrädrige Fahrzeuge waren zu bestaunen. Hermann Ufer aus Berne fährt ein Motorrad der Marke „NSU – Pony 100 ccm“ aus dem Jahr 1939, mit dem er erkennbar im Auftrag der damaligen Gendarmerie unterwegs war.

Trotz der anfangs düsteren Wolken und des Nieselregens an beiden Tagen, konnte dies der guten Laune des Publikums keinen Abbruch tun. Und den verkaufsoffenen Sonntag nutzten die Besucher für einen ausgedehnten Einkaufsbummel.

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