• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Musikpreis Für Oliver Krupp: Ein „Echo“ geht auch ins Ammerland

14.04.2018

Bad Zwischenahn /Berlin „Damit hatte ich nicht wirklich gerechnet“, sagt Oliver Krupp. Gemeinsam mit dem Hamburger Künstlerkollektiv „Auge Altona“ hatte der ehemalige Ammerländer am Donnerstag in Berlin den renommierten deutschen Musikpreis „Echo“ fürs beste Video national gewonnen. Der Inhaber der Hamburger Filmproduktion „mookwe“ und das Regie-Kollektiv bekamen ihn für das Video zum Song „L auf der Stirn“ von „Beatsteaks“, der Rock-/Punk-Band aus Berlin, und „Deichkind“, der Hamburger Hip-Hop- und Elektropunk-Formation mit den markanten Tetraeder-Hüten. „Das ist schon der größte Preis, den ich bislang gewonnen habe“, erzählt Krupp am Freitag im Telefongespräch.

Das Sieger-Video

Das Video zu „L auf der Stirn“ finden Sie unter

    www.youtube.com/watch?v=pccxdavbmnk

Ein Foto hatte er nach der Verleihung auch seiner Mutter Christa Schindling in Rastede geschickt. „Sie war schon stolz“, erzählt der 39-Jährige, der seine Kindheit und seine Jugend in Rastede und Bad Zwischenahn verbrachte und sein Abitur am Jade-Gymnasium in Jaderberg machte. Immerhin: Auch für den Filmproduzenten ist der „Echo“ ein Preis „mit hoher Anerkennung“, sagt er.

Sehen Sie hier: NWZ-Videokommentar – Dieser Echo war ein „Echo der Schande“

Das Erfolgsvideo hatte das Team im Sommer 2017 gedreht. Mit „Beatsteaks“ und auch „Deichkind“ arbeitet seine Firma schon lange zusammen. Und bevor Krupp 2014 „mookwe“ gemeinsam mit einem Kollegen gründete, hatte er seit 2008, als er sich als freier Producer selbstständig machte, bereits mit „Rammstein“, Xavier Naidoo, Nena, „Fettes Brot“ und anderen zusammengearbeitet.

Natürlich produziert „mookwe“ nicht nur Musikvideos: „Um auch zu verdienen, ist die Zusammenarbeit mit Unternehmen notwendig“, sagt der Wahl-Hamburger. Gerade hat er – wieder gemeinsam mit „Auge Altona“ – einen Film zum Thema „Sponsoring“ für die EWE produziert, der in Kürze auf den Markt kommt. „Das war die beste Zusammenarbeit mit einem Unternehmen bislang“, schwärmt Krupp. „Mookwe“ will aber auf jeden Fall „kreative Sachen“ machen, sagt der 39-Jährige, der zunächst an der FU Berlin ein Studium der Filmwissenschaften aufnahm. „Ich hab’ dann aber abgebrochen“, räumt er ein.

Seine Firma erstellt Werbefilme, Musikvideos, Imagefilme, Animationen oder auch Reportagen. Im Jahr 2017 war „mookwe“ auch für eine Dokumentation für Spiegel TV Infotainment für den Grimme-Preis nominiert, erzählt Krupp, der den aktuellen „Echo“-Erfolg eher gelassen und unaufgeregt kommentiert.

Woran arbeitet er gerade? Mit einem Musiker der Hip-Hop- und Pop-Gruppe „Fettes Brot“ aus Hamburg beginnt er gerade eine Dokumentation zum Thema „Musik“. Und da er Produzent ist, ist auch gerade die Suche nach Geldgebern im Gange. „Aber wir haben schon mal mit dem Drehen angefangen“, lacht er.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.