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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Darsteller ernten Applaus

27.08.2018

Bad Zwischenahn Als Schweinezüchter Franz Hinners hat der Darsteller Heiner Bischof von der plattdeutschen Theatergruppe des Vereins für Heimatpflege Bad Zwischenahn gerade im 2. Akt der Aufführung „Swieneree up Hinners Hoff“ seine schwierigste Passage zu meistern. Als kranker Bauer überzeugte er in seiner Rolle so sehr, dass das Publikum aus dem Lachen nicht mehr herauskam. „Besonders schwierig war es für mich hier, selbst nicht zu lachen“, beschrieb er am Ende der Vorführung diese Situation.

Diese Szene war nur ein Höhepunkt der gelungenen Premiere des Dreiakters, der am Samstagabend im Ammerländer Bauernhaus zu sehen war. Das Premierenpublikum war so begeistert, dass sie die Leistung der Gruppe mit lang anhaltendem Applaus belohnte.

„Swieneree up Hinners Hoff“ ist eine Komödie von Helmut Schmidt aus Oldenburg. „Ende der 90er Jahre haben wir zwei Stücke von ihm uraufgeführt“, erzählte Spälbaas Klaas Düring. „Die jetzige Geschichte ist wohl das erfolgreichste Stück von ihm, das bisher auf mehr als 140 Bühnen im norddeutschen Raum aufgeführt wurde.“

Bei dieser Aufführung benötigen Franz Hinners (gespielt von Heiner Bischof) und sein Bruder Gerd (Ralf Frerichs) als Schweinezüchter dringend hauswirtschaftliche Hilfe auf ihrem Hof. Mit der Medizinstudentin Lisa Bott (Irmtraut Wordtmann) und ihrer Mutter Ilse (Inge Warnken) finden sich zwei, die sehr zum Unwillen von Franz Hinners diese Aufgabe übernehmen. Er hat Angst, dass herausgefunden wird, dass er seine Schweine mit illegalen Mitteln mästet. Nachbarin Martha Beening (Beate Hobbensiefken) kennt dieses Geheimnis und erpresst Franz.

Andere Sorgen hat Gerd, der sich in Lisa verliebt hat, aber von der Nachbarstochter Steffi Krumminga (Bärbel Warntjen) verfolgt wird. Da sie etwas lebensfremd ist, lässt sie sich vom Pastor Hans Eilers (Klaas Düring) aufklären, übrigens ein weiterer Höhepunkt der Aufführung. Als Lisa Bott herausfindet, dass bei der Schweinezucht illegale Mittel eingesetzt werden, hat sie einen Plan.

Unterstützt wird die Gruppe von Marion Düring. Sie sorgt als Souffleuse dafür, dass es keine Texthänger gibt. Neben der Aufführung am Samstag wird der Dreiakter bis in den Oktober hinein 24-mal zu sehen sein, wobei unter der Woche der Vorhang jeweils ab 20 Uhr geöffnet wird. Neu sind drei Spieltermine an Sonntagen (26. August, 9. September und 7. Oktober, jeweils ab 14.30 Uhr). Karten im Vorverkauf gibt es im Ammerlandhus, Telefon  0 44 03/ 81 63 27.

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