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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Von der Bühne auf den Jury-Sessel

27.11.2018

Bad Zwischenahn Gegen Ende der Theaterpremiere in der Motormühle in Rostrup kam Emil Austermann aus Bad Zwischenahn am vergangenen Samstag ganz schön ins Schwitzen. Und das nicht etwa, weil er seinen Text vergessen hätte, sondern beim Blick auf die Uhr. Denn seine Rolle als Herr Quesada, alias Don Quixote, war nicht die einzige Premiere für ihn an diesem Abend.

„20 vor acht sollte die Vorführung beendet sein, so hatten wir es geplant“, sagt Austermann. Genug Zeit eigentlich, um ins Auto zu steigen, sich zur Bad Zwischenahner Wandelhalle fahren zu lassen und dort seinen Platz auf dem Jury-Sessel bei der Wahl zur Miss 50plus Germany einzunehmen, die um 20 Uhr beginnen sollte. Um diesen Platz hatte sich der 72-Jährige erfolgreich bei einer Leser-Aktion der NWZ beworben und gewonnen. Dann kam die Terminüberschneidung mit der Theater-Premiere.

Und wie das bei Premieren so ist, der Zeitplan hielt nicht ganz. „Die Begrüßung dauerte länger als geplant, die Pause auch. Die Minuten addierten sich und am Ende waren wir erst um fünf vor acht fertig“, sagt Austermann, der es immerhin noch schaffte, wenige Minuten nach 20 Uhr auf seinem Platz zwischen den Jury-Kollegen um Politiker Wolfgang Bosbach, Sänger und DSDS-Gewinner Alphonso Williams, Schauspielerin Jessika Cardinahl, Christine Wache (1. Miss 50plus Germany) und Manuela Thoma-Adofo der vorherigen Miss 50plus Germany zu sitzen.

Ein nervenaufreibender Abend also für Austermann. Deutlich anstrengender als die sehr angenehme Aufgabe, unter vielen schönen Frauen die schönste auszuwählen, sei für ihn aber die Theater-Premiere gewesen, sagt er mit zwei Tagen Abstand am Montag. „In der Jury war ich nur einer von zwölf Leuten und durfte neben einer schönen Frau sitzen“, sagt er. Auf der Bühne in der Motormühle stand er dagegen mitten im Scheinwerferlicht, wie die meisten anderen an diesem Abend ohne große Schauspielerfahrung. „Ich habe in jungen Jahren in Düsseldorf mal Theater gespielt, aber nie professionell“, sagt er. Besonders aufregend für ihn: warten auf das richtige Stichwort. „Man muss ja nicht nur den eigenen Text kennen, sondern auch hoffen, dass die anderen ihren drauf haben“, sagt er. Am Ende hat aber alles geklappt. „Die zweite Aufführung am Sonntag war noch etwas besser als die Premiere“, so Austermann.

Während der Auftritt als Miss-Wahl-Juror wohl eine einmalige Erfahrung war, wird Austermann mit den anderen Darstellern der Schauspielerei treu bleiben. Weitere Don Quixote-Aufführungen wird es wohl im April und Mai 2019 geben.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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