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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Jörg Knör: Ein Künstler, 40 Stars

02.09.2019

Bad Zwischenahn Das „100 Jahre Bad“-Jubiläum Zwischenahns war für Entertainer Jörg Knör ein willkommener Anlass, um mit seiner „Die Jahr -100- Show“ in der Wandelhalle zu gastieren. Knör verbindet dabei seine Vollendung des 60. Lebensjahres mit seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum kreativ zur „Jahrhundert-Show“.

Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, brachte Knör in seinem ersten Auftritt nach der Sommerpause an die 40 Stars mit Stimme, Mimik und Gestik auf die Bühne. Schnell sprang der Funke auf die etwa 300 erwartungsfrohen Zuschauer über.

Denn Knör, als Zwilling unter der Wuppertaler Schwebebahn geboren, ließ in schneller Folge, zum Teil unterstützt von Bildern aus dem Familienalbum, sein Leben Revue passieren. Parallel dazu wurden geschickt zeitgeschichtliche Themen aus dem Alltag und der jeweiligen Unterhaltungsbranche aufgegriffen, so dass die Zuschauer schon bald, ohne es zu merken, den Spiegel ihres eigenen Lebens vorgehalten bekamen. Sie erhielten so die Chance, sich in ihre eigene Jugend zurück zu versetzen. Sei es nun Johannes Heesters, der das Tote Meer noch kannte als es krank war; oder Rainer Calmund, der den Klimawandel damit begründete, dass wir früher den Teller immer leer essen mussten, damit die Sonne scheine. In schneller Folge wechselten sich Roberto Blanco, Boris Becker, Benjamin Blümchen, Willi Brandt, Heinz Erhard, Mario Barth, Harald Juhnke, Wum und Wendelin und viele andere mit ihrem Auftritt ab.

Mittlerweile 18 Bühnenprogramme und zwölf Jahresrückblicke zeugen von der schier unerschöpflichen kreativen Kraft von Jörg Knör. Immer wieder gab der Entertainer, Musiker und Karikaturist aber auch intime Einblicke in sein Familienleben. So bezeichnete er sich selbst als „Master of Patchwork“ bei der Präsentation eines Bildes anlässlich seines Geburtstages mit seinen drei Frauen und den drei Kindern.

Autodidakt Knör freute sich besonders, seinen Mentor Wolfgang Penk, den ehemaligen Unterhaltungschef beim Zweiten Deutschen Fernsehen im Publikum begrüßen zu können. Dieser lobte Knör in der Pause: „Die Show ist hervorragend, sehr modern und frisch mit aktuellen Bezügen. Jörg schafft es perfekt, von seiner eigenen Stimme in die Parodie zu wechseln.“ Auch Lisa Schote und Jörg Friedrich aus Hude waren von der Show angetan: „Vieles erkennen wir aus unserer Jugend wieder. Erfreuen uns an den Idolen von früher und sind überrascht über die Medienvielfalt des Auftritts.“ Als Musiker überzeugte der Bambi-Preisträger mit einem Titel von Tokio Hotel, zu Ehren von Heidi Klum auf der Blockflöte gespielt, ebenso wie mit einem einfühlsamen Saxofon Solo.

Seinem Spitznamen „Lang-Lang“ machte Knör mit fast drei Stunden Bühnenpräsenz alle Ehre, bevor er mit der unvermeidbaren Inge Meysel Parodie einen umjubelten Auftritt in der Wandelhalle beendete.

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