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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Alexa, erhole ich mich schon?

16.03.2019

Bad Zwischenahn „Witzig, gut gezeichnet, typisch Norddeutsch“, so fasst die Dieter Schwalm, Jury-Mitglied und Mitbegründer des Oldenburger Lappan-Verlages zusammen, warum der Cartoon von Mario Lars den ersten Platz beim Kunstpreis „Das goldene Segel“ gewonnen hat.

Seine Ufer-Szene spielt zwar nicht erkennbar am Zwischenahner Meer, überzeugte die Jury-Mitglieder aber unter dem Motto „KUR BAD – Mit Scharfsinn in die Moderne“ besonders.

Treffend zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Bad“ sind beim Verein „Das Goldene Segel” überraschenderweise genau 100 Wettbewerbsbeiträge eingegangen. Am Freitag wurden sie der Jury im Ahrenshof in Bad Zwischenahn präsentiert. Neben Schwalm und Jury-Leiterin Anke Wragge (Dipl. Grafikerin) gehörten dazu Robert Geipel (Leiter Fotostudio CEWE), Kurdirektor Norbert Hemken, Harald Lesch (Vorstand der VR Stiftung Oldenburg), Dirk Meyer, (Kunstvermittler aus Oldenburg) Eske Nannen (Kunsthalle Emden) und Janett Schulze- Brown (Künstlerin aus Bad Zwischenahn). Auf den Plätzen zwei und drei landeten Cartoons von Sabine Winterwerber aus Hannover und Axel Prange aus Pohnsdorf. Den Jugendpreis gewann Luis Janßen aus Edewecht. Unter den 16 weiteren Nominierten befindet sich auch die Ammerländerin Martina Frers aus Ocholt.

Der Vorstand sei bei dem speziellen Thema und der besonderen Kunstsparte Cartoon besonders erfreut über so viele Einsendungen, so die Vorsitzende Christa Heuß.

Die Künstlerbeiträge zum Thema KUR BAD wurden interessant interpretiert und raffiniert mit vielen Anspielungen auf die thematisierte Moderne umgesetzt – etwa wenn ein Mann auf einer Liege den neben ihm liegenden digitalen Assistenten fragt „Alexa, erhole ich mich schon?“ Die Werke wurden von Amateuren (14 Prozent), überwiegend aber von professionellen Künstlern (86 Prozent) eingereicht.

Unter den Wettbewerbsteilnehmern befinden sich viele deutschlandweit bekannte Cartoonkünstler, die bereits eigene Bücher herausgebracht haben und im In- und Ausland für Zeitungen und Zeitschriften tätig sind – unter anderem für Spiegel, Die Welt, Die Zeit, Focus, Stern, Eulenspiegel und Titanic bis hin zu Charlie Hebdo.

„Wir sind sehr stolz, dass das Goldene Segel zwischenzeitlich über diesen hohen Bekanntheitsgrad verfügt und so viel Anerkennung erhält“, so Christa Heuß

Es wurden Beiträge aus allen Bundesländern eingereicht. Besonders stark vertreten unter den Wettbewerbsteilnehmern sind Künstler aus den Ländern Bayern und Nordrhein-Westfalen sowie den Städten Hamburg und Berlin. Anders als bei den bisherigen Kunstpreisen ist die Anzahl der männlichen Teilnehmer von bisher 25 Prozent auf fast 60 Prozent gestiegen _

Die 20 Preisträger und Nominierten sind zur festlichen Preisverleihung am 18. Mai eingeladen. Dann werden auch die 20 Segelfahnen mit den künstlerischen Beiträgen im Kurpark von Bad Zwischenahn gehisst.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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