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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Literatur: Ein wahres Paradies für Buch-Liebhaber

05.02.2018

Bad Zwischenahn „Dieses Buch habe ich als Kind gelesen. Und jetzt habe ich es hier wiedergefunden.“ Ein kleiner Traum wurde am Wochenende für den Besucher aus Edewecht in der Bad Zwischenahner Wandelhalle wahr. Im Rahmen der neunten Auflage der „Büchertage“, einer Veranstaltung der Antiquariate Karl-Heinz Matten aus Augustfehn und Kai Uwe Holtmann aus Jade, stöberten zahlreiche Besucher aus der Region in den angebotenen Werken. Die Anbieter, Antiquariate aus dem Nordwesten, dem Ruhrgebiet, dem Rheinland und Westfalen hatten Schätze, Kuriositäten und zahllose Werke aus der Vergangenheit und der Gegenwart dabei. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr – Kinderbücher – erfreute sich bei den Besuchern besonderer Beliebtheit, konnten sie doch nach Herzenslust in alten Kindheitserinnerungen stöbern und das eine oder andere Buch für den eigenen Nachwuchs mitbringen.

„Genau das zeichnet unsere Veranstaltung aus“, freute sich Organisator Karl-Heinz Mattens. „Wir möchten Neugierde beim Besucher wecken. Der Leser kann in ganz neue Welten eintauchen“, schwärmt der Buch-Liebhaber. Aber auch eine aktive Erweiterung des eigenen Wissens ist möglich. „Ein Buch sagt auch immer etwas über die Region aus, in der man lebt. Es weckt die Fantasie, es erklärt Zusammenhänge“, so Matten. Und schließlich seien auch der Geruch und die Haptik eines Buches unvergleichlich. Das Gefühl, die Seiten umzublättern, das gesamte Buch mit seinem Gewicht in der Hand zu halten. „Den Duft von Büchern zu schnuppern, ist ein faszinierendes Erlebnis.“

Diese Meinung teilten wohl auch die rund 1500 Besucher, die an den drei Tagen den Weg in die Wandelhalle fanden. „Wir sind mit der Resonanz wieder sehr zufrieden“, zog Karl-Heinz Matten ein positives Fazit. Für die Zukunft, im kommenden Jahr steht das zehnjährige Jubiläum an, hat er aber doch noch einen Wunsch: „Es wäre schön, wenn wir enger mit der Tourist-Information zusammenarbeiten könnten. Gemeinsam wäre es bestimmt möglich, noch mehr Besucher anzusprechen“, wirbt er für das gemeinsame Ziel. „Denn Bücher verbinden“, ist sich Karl-Heinz Matten sicher.

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Lesetipps für Bücherfreunde

„Fünf Bücher, die man im Leben gelesen haben sollte“ – Empfehlungen von Karl-Heinz Matten

Buch 1: „Hier hielt die Welt den Atem an“ von Louis L. Snyder und Richard B. Morris, dtv 1962, 195 Seiten, erhältlich nur als gebrauchtes Buch: Eine Sammlung aus fünf Jahrhunderten bedeutender Geschehnisse anhand von Augenzeugenberichten. So werden die Erstürmung Palermos durch Garibaldi, der Pariser Kommune-Aufstand aus englischen Tageszeitungen und ein Schah-Besuch aus Sicht von Marl Twain geschildert. Ebenso Berichte von Orson G. Wells über den ersten Kampfwagen und Jack Londons Erlebnisse des Erdbebens in San Francisco.

Buch 2: „Masse und Macht“ von Elias Canetti, Hanser Verlag 1960, Neuauflage 1994, 584 Seiten, neu erhältlich: Das Buch des Nobelpreisträgers für Literatur schildert die Gründe für den Zusammenschluss des einzelnen Individuums zur großen Masse und beleuchtet deren Vorteile aber vor allem deren Risiken. So analysiert er die Gefahren, die durch den Verlust des reflektierten Denkens und der Eigenverantwortung entstehen, wenn eine breite Masse mit Interesse der Gleichheit und des Erhalts nur noch die einmal eingeschlagene Richtung beschreiten kann.

Buch 3: „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“ von Mark Haddon, cbj 2003, neu aufgelegt 2015, 288 Seiten: Das Kinderbuch erzählt die Geschichte des 15-jährigen an Autismus erkrankten Daniel Boone, dessen Welt sich bisher um alle Länder der Welt und deren Hauptstädte, sämtliche Primzahlen bis 7507 und seine Lieblingsfarbe rot drehte und nun, durch die Ermordung des Pudels der Nachbarn, aufbricht. Mutig stellt sich der Junge den schändlichen Verbrechern und lernt ganz nebenbei, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben.

Buch 4: „Gorillas im Nebel“ von Diane Fossey, Kindler Verlag 1989, 415 Seiten, nur gebraucht erhältlich: Das Lebenswerk der Pionierin Diane Fossey, die in den Virunga-Bergen das Leben der Berggorillas erforschte. Eine eingängige Schilderung der gesamten Aufbauarbeit, Strapazen und Widrigkeiten der Forschungsarbeit – zwischen ernsthaft-wissenschaftlichem Anspruch und gefällig-unterhaltsamer Darstellung.

Buch 5: „Das Universum in der Nussschale“ von Stephen Hawking, dtv 2001, Neuauflage 2004, 264 Seiten: Der renommierte Astrophysiker schreibt über das surreale Wunder der modernen Raum-Zeit-Forschung und geht Fragen wie „Warum gingen zu einem bestimmten Zeitpunkt der kosmischen Entwicklung die Sterne an?“, „Warum haben Raum und Zeit einen Anfang?“ oder „Warum sind wir eigentlich hier und nicht woanders?“ auf den Grund.

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