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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

So tickt der Zauberweltmeister

11.05.2019

Bad Zwischenahn Marc Weide kann es einfach nicht lassen. Auch während des Gesprächs greift er immer wieder zu seinen Karten, lässt den ein oder anderen Trick in seine Erzählungen einfließen. Ist das jetzt Marc Weide, die Privatperson, oder der Zauberkünstler mit dem man spricht? Man weiß es nicht.

Vorbild Copperfield

Der 27-jährige Wahlhamburger ist zur Zeit gut im Geschäft. Er ist amtierender Weltmeister der Zauberkunst, moderiert eine Sendung im Ersten und tourt aktuell mit seinem zweiten Soloprogramm „Hilfe, ich werde erwachsen!“ – einer Mischung aus Comedy und Zaubershow – durch Deutschland. Mit noch nicht einmal dreißig Jahren hat der gebürtige Wuppertaler schon eine beachtliche Karriere hingelegt. „Ich dachte, dass ich bis ich 40 bin immer wieder auftrete und dann irgendwann mit viel Glück den Weltmeistertitel gewinne“, sagt er.

Am 17. Mai tritt er im Park der Gärten auf. „Ich habe mich gefragt: Was ist nah an mir dran? Da kam ich sehr schnell auf den Titel ,Hilfe, ich werde erwachsen…!’, weil Zauberei lässt einen nicht wirklich erwachsen werden“, sagt Weide zu seinem aktuellen Programm. „Ich meine welcher Erwachsene spielt schon mit roten Tüchern?!“

Als Kind besucht er eine Show der Zauber-Legende David Copperfield und wird prompt vom Großmeister auf die Bühne geholt. Das Erlebnis fasziniert Weide und er beschließt daraufhin selbst ein Zauberkünstler zu werden. Seine Berufsbezeichnung ruft bei Menschen, die ihn noch nicht kennen, nicht selten Verwunderung hervor. „Ich höre dann: ,Okay, witzig – und was machst du wirklich?!“, sagt Weide mit einem Schmunzeln.

In seiner knapp zweistündigen Show zeigt Weide neben den Klassikern wie Kartentricks auch so manche Eigenkreation – wie zum Beispiel ein Stück mit Comicheften. Eine scheinbar vom Publikum wahllos ausgesuchte Seite erscheint wenig später in einem Schulranzen, der auf der anderen Seite der Bühne steht.

Ein anderer Trick, der bei den Besuchern seiner Show stets besonders großes Staunen hervorrufe, sei die Verkettung von Eheringen aus dem Publikum. „Wenn die Leute ihre eigenen Ringe verkettet sehen, werden sie weiß im Gesicht.“ Niemand könne den Trick erraten – selbst wenn die aneinander geketteten Ringe durchs Publikum gereicht würden. Es ist genau dieser Effekt, den sich Weide für sein Publikum wünscht: Verwunderung, eine kurze Flucht aus dem Alltag und einfach Spaß haben.

Kopf voll mit Magie

Auch abseits der Bühne lässt Weide die Zauberkunst nicht los. Schon morgens beim Frühstück probiert er den ein oder anderen Trick aus. „Ich versuche mich abzulenken, beispielsweise mit einem Kinobesuch. Aber tatsächlich widme ich einen Großteil meiner Zeit dem Zaubern, weil ich immer Ideen habe, die ich ausprobieren möchte.“

Am Freitag, 17. Mai tritt Marc Weide in der Reihe Zu „Gast im Park“ ab 20 Uhr im Park der Gärten auf. Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter


     www.nordwest-ticket.de 
Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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