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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Miniaturwelt aus Lego-Steinen

29.04.2019

Bad Zwischenahn /Oldenburg Was bei der großen Liebe zu kleinen Legosteinen so alles herauskommen kann, das konnten die Besucher am Wochenende in der Bad Zwischenahner Wandelhalle sehen. Hier hatte der Verein Bricks am Meer zur dritten Ausstellung eingeladen – und rund 70 Bastler aus dem In- und Ausland waren gekommen, um ihre besonderen Kreationen zu zeigen. Ganze Miniaturwelten, fantastische und reale, aus Tausenden von Lego-Steinen wurden auf den Tischen ausgebreitet. So hatte der Tüftler Dietmar Bosold das U-Boot Nautilus aus 17 800 Teilen zusammengefügt, und eine niederländische Gruppe aus unzähligen Lego-Steinen eine „Hexenwelt“ mit flügelschlagenden Drachen und anderen bewegten Elementen geschaffen.

„Ist das nicht Dangast?“, fragten viele Besucher an einem anderen Tisch erstaunt. Und tatsächlich hatte sich Tammo Schröder das beliebte alte Kurhaus zum Vorbild genommen. Auch das Bremer Weserstadion samt Gästeblock und Mannschaftsbussen von Kjell Besemann fand viel Beachtung.

Eine weite Anreise hatte der Ungar Gabor Horvath in Kauf genommen und auch mehrere Stunden mit dem Aufbau seiner Yacht in der Wandelhalle zugebracht. Das Schiff hing an durchsichtigen Fäden von der Decke herunter und schwebte über dem Ausstellungstisch. Darunter hatte er eine bunte Unterwasserwelt aufgebaut. Die Idee sei ihm mit 18 Jahren gekommen, als er das erste Mal im Plattensee im tiefen Wasser geschwommen sei, erzählt er. Bis zur Realisierung hat der heute 24-Jährige allerdings noch etwas gebraucht. So fieberte er nach jedem Bauabschnitt der Lieferung neuer, passender Legosteine und anderer Elemente entgegen. Alles in allem rund ein Jahr Bauzeit kam so zustande.

Für die rund 25 Mitglieder des Vereins Bricks am Meer seien Ausstellungen wie diese eine gute Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, erzählt Vorsitzender Jan Göbel. Viele hätten als Kinder schon mit Legosteinen gebastelt und den Kontakt zu dem Hobby auch als Erwachsene nicht verloren. Andere seien über die eigenen Kinder wieder auf den Geschmack gekommen. Das weltweit betriebene Hobby sei nicht nur kreativ, sondern fördere darüber hinaus die feinmotorischen Fähigkeiten.

Über die sehenswerten Ergebnisse freuten sich auch die zahlreichen Besucher der Ausstellung. Rund 5000 wurden am Ende gezählt. Der nächste Termin steht übrigens schon fest: Am 18. und 19. April 2020 wird Bad Zwischenahn wieder zum Mekka der Lego-Fans.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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