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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Besondere Abrechnung in der Bankfiliale

07.01.2014

Edewecht Einen Krimi auf der Bühne konnten nun Theaterfreunde im voll besetzten Saal des Gasthofes Witte in Jeddeloh verfolgen: Die Plattdeutsche Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Edewecht zeigte erstmals ihr neues Stück „Keen Geld för Dösbaddels“. Die Vorlage stammt von Markus Voell, plattdeutsch bearbeitet wurde das Stück von Bolko Bullerdiek.

Die Premierengäste erlebten eine engagierte Theatercrew, die mit viel Witz und Elan eine Handlung präsentierte, die sich durch allerlei unerwartete Wendungen auszeichnete. Selbst das Ende der Aufführung hatte es in sich.

Viele Besucher wussten nicht, ob nun die Aufführung beendet war oder nur eine Szene abgeschlossen wurde. Der abschließende laute Beifall war ein Dankeschön an die Darsteller und die Akteure hinter der Bühne, die für kurzweilige Stunden gesorgt hatten.

Dass ein Banküberfall von zwei „Dösbaddels“ eine ganz eigene Dynamik entwickeln kann, mussten die beiden Rentner Hans-Georg Zwitscher (Jan Röben) und Walter Meerbusch (Andreas Blendermann) erleben. Geldmangel animierte das Duo, die Bürgerbank Bönningstedt zu überfallen. Als Geiseln fielen ihnen die Mitarbeiterin Vanessa Brettschneider (Sonja Knutzen), Filialleiter Herbert von Bonnekämper-Halmertshof (Hinrich Bischoff)und dessen Frau Henriette (Gunda Kruse) in die Hände.

Was dann passierte, hätten sich die Räuber wohl nie träumen lassen. Während sich vor der Bank schnell der Polizist (Uwe Baade), ein Fernsehsprecher (Kai Bischoff), ein Reporter (Simon Hoopmann) sowie ein Kameramann (Reiner Fastje) einfanden, kam es in der Bank zu einer besonderen Abrechnung.

Mit dem Verlauf der Premiere war Conny Hoffbuhr, die wieder Regie führte, sehr zufrieden. Das frische Spiel ihrer Theatergruppe machte einfach Spaß. Irma Kramer hatte als Souffleuse wenig zu tun. Das Bühnenbild, eine kleine Schalterhalle, wurde unter Leitung von Udo Tönjes-Deye detailgetreu dargestellt. Anke Tönjes-Deye und Stefanie Helmerichs waren für die passenden Frisuren verantwortlich.

Die Premiere war restlos ausverkauft. Die Pausen wurden mit der Hydrantenkapelle der Ammerländer Feuerwehren überbrückt. Diese wird bei den noch folgenden Aufführungen nicht mehr auftreten. Der Vorhang hebt sich erneut im Gasthof Witte diesen Dienstag, 7. Januar, diesen Mittwoch, 8. Januar, sowie diesen Donnerstag, 9. Januar, jeweils ab 20 Uhr. Alle Vorstellungen sind bereits weitgehend ausverkauft, wenige Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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