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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Besuch lohnt auch nach 30 Jahren

07.01.2013

Bad Zwischenahn Seit 30 Jahren findet der Neujahrsworkshop in Bad Zwischenahn statt – und das auch in diesem Jahr mit großem Erfolg. Für die jüngeren unter den Zuhörern und Mitwirkenden erläutert Claus Meyer, dass der Name „Workshop“ immer noch ein Relikt aus den Zeiten sei, als es in Bad Zwischenahn eine sehr ausgeprägte Musikszene gegeben habe und der Workshop wirklich ein Treffen verschiedener Bands zu einer Jam-Session gewesen sei – bis heute ist davon die Aufführung am Abend geblieben.

Und diese Bühne nutzen mittlerweile nicht mehr nur lokale Bands. Dieses Jahr kommen sie aus dem weiteren Umkreis Bad Zwischenahns. Den Auftakt machen „Eskalation“, eine Westersteder Schülerband. Nach drei eigenen und einem neu interpretierten Song räumen die sechs Musiker erst einmal das Feld für die Techniker, die ja oftmals ihr Werk nur im Verborgenen vollbringen. Dadurch, dass der Bandwechsel in Anwesenheit des Publikums stattfindet, besteht auch mal die Möglichkeit, sich anzuschauen, was alles zu einem Konzertauftritt dazugehört und wie viele Kabel wirklich hinter und auf der Kulisse entlanglaufen.

Die zweite Band des Abends ist „Flutlicht“ aus Friesoythe. Die Energie der Musiker fällt während ihrer Show auf. Jeder erobert die Bühne auf seine Weise für sich. Alle Bands haben insgesamt eine halbe Stunde, um sich zu präsentieren, dann wird erneut umgebaut – so auch „E.Pro“ aus Oldenburg und Ofen. „Brainwayve“ folgen als vierte Band. Die Mitglieder sagen von sich, sie seien „alle Kinder der 90er“ – folglich passt sich ihre Musik dieser Zeit an und ist eine Mischung von Alternative, Rock und Stone – mit minimalen Punk-Einflüssen. „Stoff“ aus Oldenburg besteht seit rund drei Jahren und ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen: Die „vier Musiker, ein Schlagzeuger und ein Tänzer“, kommen aus Oldenburg und definieren ihre Musik als deutschen Comedy-Rock. Den Abschluss des Abends machen „Genexperiment“, eine Band die ebenfalls aus Oldenburg kommt.

Interessant ist in diesem Jahr auch, dass die große Altersspanne der Veranstaltung – es sind sowohl sehr junge Bandmitglieder und dementsprechend auch junge Fans im Publikum, als auch Musiker, die schon längere Zeit auf der Bühne stehen und folglich mehr Erfahrung mitbringen, samt Stammpublikum.

Die unterschiedlichen Gruppen präsentieren ganz verschiedene Stile – wobei besonders auffällt, dass auch schon die jüngeren ihre eigenen Songs mitbringen. Es lohnt sich also auch nach 30 Jahren immer wieder, diesem Workshop einen Besuch abzustatten und so neue Musiker aus der Region kennenzulernen.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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