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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Bücherei weit mehr als nur Buchausleihe

10.05.2011

Über Glückwünsche und eine Ehrung für die 60 Jahre währende Mitgliedschaft im Sozialverband Deutschland (SoVD) freute sich Elisabeth Kuck. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Bad Zwischenahn des SoVD, Manfred Auricht, überreichte der 95-Jährigen während einer nachmittäglichen Feier im Seniorenwohnheim Rostrup eine Urkunde als Ehrung für ihr jahrzehntelanges Engagement. Auch der stellvertretende Schatzmeister Adolf Bohemann und die stellvertretende Schriftführerin Christel Kahl gratulierten zum Jubiläum. Die vor mehr als 80 Jahren, damals noch als „Reichsbund“, gegründete Organisation setzt sich für gesellschaftliche Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein.

Gefeiert wurde auch andernorts: in der Patientenbücherei des Reha-Zentrums am Meer. Die besteht seit mittlerweile zehn Jahren – und wird in dieser Zeit ausschließlich von Ehrenamtlichen betreut. Eine von sechs, die von Anfang an dabei sind, ist Helga Hemmieoltmanns. „Wir haben seinerzeit an zwei Öffnungstagen angefangen“, blickt sie zurück. Mittlerweile kümmern sich zehn Mitstreiter an fünf Tagen um die literarischen Wünsche der Patienten und Mitarbeiter. 1800 Medien – Bücher, Zeitschriften und Hörbücher – umfasst das Sortiment der kleinen Bücherei. Eine Kooperation mit der „bibliothek am meer“ sowie Zugriff auf einen Web-Katalog sorgt für ein noch größeres Angebot. So kommen rund 4000 Ausleihen pro Jahr zustande. Zur Arbeit gehört neben der normalen Ausleihe auch die Organisation von Lesungen oder eines Literaturquiz. Besonders nachgefragt würden Zeitschriften, so Hemmieoltmanns, die ihren acht Mitstreiterinnen und einem Mitstreiter dankt, die „ehrenamtlich eine große Verlässlichkeit sicherstellen“. Denn neben der Ausleihe von Lesestoff diene die Einrichtung auch einem ganz anderen, aber nicht minder wichtigen Zweck: mit Patienten einfach mal ins Gespräch zu kommen. Die Kundschaft, die die Medien kostenlos entleihen kann, sei übrigens überwiegend weiblich. Aber auch Männer kämen immer mal wieder gerne vorbei. So erinnert sie sich an einen, der „etwas Exotisches“ nachgefragt habe. Das allerdings hat die kleine Patientenbücherei nicht im Angebot.

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