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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

THEATER: Charmanter Kavalier ködert nur die Oma

03.02.2009

WIEFELSTEDE „Frühe Vergreisung ist die Nebenwirkung der Ehe“ – das ist nur eine der Weisheiten mit denen der smarte „Einspänner“ Ferdinant Loos seinen Freund und Kollegen Erik Berger bei der Premiere der „Späälkoppel Wiefelstää“ bearbeitete.

Kurz vor dessen 20. Hochzeitstag hat er ihn soweit: Den Familienvater Erik Berger erfasst die Panik, das Beste in seinem Leben zu verpassen. Doch weil seine Frau Clarissa ihm „so verdammt treu“ ist, fällt es ihm nicht leicht, sein altes Leben hinter sich zu lassen.

Treuetest für die Gattin

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Ferdinant bringt ihn auf die Idee, die Gattin einem Treuetest zu unterziehen. Währenddessen diese sich am Hochzeitstag nichts ahnend auf eine kleine Feierstunde und den traditionellen Opernbesuch mit ihrem Erik freut, setzen die Männer einen professionellen Begleiter auf sie an. Wenn Clarissa dessen Charme erliegt, so der Plan, kann Erik sie ruhigen Gewissens verlassen.

Ein einfacher Plan, der jedoch ein Karussell der Irrungen und Wirrungen in Gang setzt. Bis sich am Ende doch noch alles wieder zum Guten richtet, gibt es jede Menge gute Unterhaltung bei dem diesjährigen Stück der „Späälkoppel Wiefelstää“.

Mit temporeichen Dialogen, insbesondere als „Betrunkene“ überzeugen Horst Klockgether in der Rolle des Erik und Ralf Diers als sein Freund Ferdinant. Die facettenreiche Rolle der sich fürsorglich um Haus und Familie kümmernden Mutter bis hin zur selbstbewussten Ehefrau Clarissa Berger füllt Anke Stolle mit Leben.

Kavalier als Köder

Mit natürlichem Charme mimt Sven Gerken den Kavalier und als „Köder“" für Clarissa beauftragten Clemens Zarowski. Ihm erliegt sogar die Oma Fritzi Winterfeld, die bei den Bergers wohnt und sich in so manches einmischt.

Als Ute Petershagen in der Rolle der vermeintlich an den Rollstuhl gefesselten Kranken eine Solo-Tanzeinlage zum Besten gibt, begleitete rhythmisches Klatschen ihr bravouröses Spiel. Überrascht wird sie dabei von ihrer knapp 18-jährigen Enkelin Vivian, gespielt von Stephanie Janßen, die ihr Debüt bei der Späälkoppel mehr als souverän meisterte.

Debüt gelingt

Und auch ein weiteres Debüt gelang. Für die Komödie und Vierakter „Hochtiedsdag up mexikanisch“ von Daniel Call hatte Britta Diers zum ersten Mal allein Regie geführt. Zum Gelingen der Aufführung trugen im Hintergrund außerdem Gerd Schweers, Willy Mönnich und Hans-W. Kümmel mit dem Aufbau des Bühnenbildes und Ingeborg Huisken als „Topustersche“ bei. Ingrid Otholt hatte die Spieler „utstafeert".

Edzard Pauly, Vorsitzender des Ortsbürgervereins Wiefelstede, schloss seine Begrüßungsrede anlässlich der Premiere mit den Worten: „Ik wünsch Jo eenen vergnögten Abend un vertellt de annern Lü, wenn Jo dat gefullen hett“. Bei Zuschauerstimmen wie „kurzweilig“ und „köstlich“ sowie lang anhaltendem Beifall für die engagierten Hobbyschauspieler heißt es also: weitersagen.

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