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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Das Land Oldenburg kompakt dargestellt

13.10.2015

Bad Zwischenahn Über das Land Oldenburg, das noch bis 1946 als selbständiges Land innerhalb Deutschlands existierte, verfasste der freiberufliche Oldenburger Historiker Andreas Vonderach ein landesgeschichtliches Werk, in dem er gut verständlich kompakt die Geschichte und Kultur des Landes und seiner wichtigsten Institutionen schildert. Jetzt stellte der Isensee Verlag das 104 Seiten umfassende Werk, „Kleine Geschichte des Oldenburger Landes“ vor. Ort der Buchpräsentation war die Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Bad Zwischenahn, die das Projekt mit angeschoben hatte.

Ausführliche, wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Darstellungen der oldenburgischen Geschichte lägen viele vor, erläutert der Autor in seinem Vorwort. Sein Buch dagegen sei für alle gedacht, die einen leichteren und schnelleren Zugang zur Geschichte des Landes Oldenburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart suchen. Ansprechen möchte er mit seinem Werk geschichtsinteressierte Oldenburger wie auch Zugezogene und Touristen.

Diese Abhandlung behandle ein Thema, auf das lange gewartet wurde, denn diese „kleine Landesgeschichte ist lange überfällig“, betonte Verleger Florian Isensee. Das in diesem Buch vermittelte Gesamtwissen über das Land Oldenburg sei enorm, bekannte auch Dr. Jörgen Welp von der Oldenburgischen Landschaft. Als „quellensicher, dabei ein bisschen pfiffig geschrieben“ beschrieb LEB-Bereichsleiter Friedrich Reuter das Werk. Hintergrundwissen werde unterhaltsam im historischen Kontext wiedergegeben.

Der Autor unternehme immer kleine Exkurse zum Thema Kunst, Kultur oder Kirchenwissen, ergänzte Kunsthistorikern Dr. Natalie Geerlings. Historisches, wie beispielsweise die Sage vom „Seher von Friesoythe“, dem man das „zweite Gesicht“ nachsagte, oder Abhandlungen über das „friesische Häuptlingswesen“ enthält das Buch auch.

Er habe an dem reichlich bebilderten Buch rund sechs Monate geschrieben, bekannte der Autor. Das Lektorat von Jörgen Welp habe danach ein Jahr gedauert. Damit solle der an das Buch gestellte Anspruch erfüllt werden. Welp beschied dem Buch eine „ gute Lesbarkeit“ mit bestens verständlichen Darstellungen.

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