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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Deftige Dialoge statt adlige Anmut

30.11.2011

ASCHHAUSEN Einen exklusiven Einblick in den Alltag der neureichen Familie Penning gewährt die Theatergruppe der Landjugend Aschhausen unter der Regie von Hella Gerdes noch täglich bis kommenden Sonnabend. Gespielt wird der lustige Dreiakter „Blau Blot unn Arvensopp“ von Dieter Adam, ins Plattdeutsche übersetzt von Günter Drewes. Aufführungsort ist die ehemalige Gaststätte Harms in Garnholt, der Vorhang öffnet sich jeweils um 20 Uhr.

„Wi sünd schließlich wer!“ hebt die frühere Schiffschaukelbremserin Ottilie Penning (Linda Martens) im Gespräch mit ihrem Gatten Otto (Eike Bischof), ein gemütlicher Imbisswagenbesitzer und Erbsensuppenliebhaber, hervor. Dieser hat zufällig eine Pille erfunden, die Wasser in hochwertiges Benzin verwandelt. Dafür zahlten die Ölmultis zehn Millionen Euro an Otto. Doch der verabscheut es, plötzlich zur High Society zu gehören.

Tochter Bettina (Romana Schmidt) soll nach Ansicht ihrer Mutter möglichst standesgemäß in Adelskreisen mit reinem blauen Blut verheiratet werden. Betty lässt sich allerdings in ihre Liebe nicht reinreden. Für die bei Ottilie fehlende nötige Bildung, hat sie extra den Buttler Jean (Frank Eiting) eingestellt. Für diesen jungen Mann interessiert sich aber auch die Hausdeern Susie (Silke Lüttmann). Köchin Berta (Gesa Meinen) soll die Rolle der künftigen Schwiegermutter von Bettina, Gräfin Adele Romandeaux, spielen, verwechselt aber Spiel mit Wirklichkeit.

Bei Ottilies Versuch, die Ereignisse zu steuern gibt es einen „deftigen Schlagabtausch“, der an Szenen mit „Ekel Alfred“ erinnert. Alle Vornehmheit fällt von ihr ab; sie wird zu einem hysterisch-keifenden Eheweib.

Recht komisch wird es, wenn die richtige Gräfin (Stefanie Brunßen) mit ihrem kindlich verspielten 32-jährigen Sohn, Graf Hugo (Tim Budelmann), auftritt.

Das Lustspiel, lebt von deftig pointierten Dialogen, Gags und komischen Situationen, die das Publikum während der gesamten Vorstellung zu Lachsalven animieren. Witzige Wortspielereien, verbunden mit einer passenden Gestik und Mimik machten dieses Stück zu einem Erlebnis für die Zuschauer. Sie verfolgten mit Begeisterung die Aufführung. Entschädigt für ihr Kommen werden sie allemal.

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