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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater: Dessous und schlagende Affen

09.11.2015

Querenstede Tragen Kapuziner-Affen orangefarbene Pullover, und kann ein Pferd an Alzheimer erkranken, das dann von der Nachbarin Vicky (Andrea Krause) nach Hause getragen wird? In der von der Ekerner Speelkoppel gespielten Komödie „Piraten, Ahoi!“ aus der Feder von Andreas Wening – von Helmut Schmidt ins Plattdeutsche übersetzt – ist Peter Wilbert (Stefan Franke) jedenfalls davon überzeugt.

Der eiligst von Sohn Karsten (Wilfried Weinkauf) herbeigerufene Arzt Dr. Rüssel (Mario Huge) diagnostiziert Verwirrtheit, die von den toxischen Reinigungsmitteln, die die putzsüchtige Ehefrau Sigrid (Sabine Eilers) dauerhaft verwendet, kommen könnten. Sie, die selbst für das Benutzen der Zahnpastabürste eine Gebrauchsanweisung erstellte, hält ihren Gatten für dauerhaft pubertär. Ein Mensch könne lernen, mit einer Enttäuschung zu leben, meint Peter zu seinem Sohn. Er habe sogar gelernt, mit dieser Enttäuschung zu schlafen.

Beim monatlichen „Putztreffen“, diesmal mit der neuen Nachbarin Vicky, tauscht Sigrid mit der neugierigen Else (Heidrun Eilers), Rosi (Lena Warnken) und der etwas spröden Gerda (Kerstin Krüger) neueste Erkenntnisse über Reinigungsmittel aus. Doch nachdem Vicky einen Kanister Bananenschnaps, nach karibischem Geheimrezept gebrannt, anbietet, steigt die Stimmung mit jedem Schluck, und aus der Putzparty wird, nachdem Vicky ihren mit Reizwäsche gefüllten Koffer öffnet, eine Dessous-Party. Martin Weißglut (Detlef Lohse) versucht indes erfolglos, das „Damen-Quintett“ zu zügeln.

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Das Unheil nimmt seinen Lauf, als Piratenkapitän Windspöken (Heinrich Ricklefs) mit seinem Smutje Slotterbeck (Jörg Wilken) auftaucht.

An diesem Abend sorgten die Laiendarsteller unter der Regie von Stefan Franke für allerbeste Unterhaltung. Alle Ensemblemitglieder glänzten durch eine erkennbare Spiellust und begeisterten mit spritzigen Dialogen. Das Premierenpublikum zeigte sich begeistert und sparte nicht mit Applaus.

Wer mehr über Dessous und über schlagende Affen erfahren möchte, hat dazu noch bis zum 21. November an jedem Wochenende von Freitag bis Sonntag Gelegenheit im Saal der Gaststätte „Queren­steder Mühle“. Freitags und Sonnabends beginnen die Vorstellungen jeweils um 20 Uhr, an den Sonntagen um 16 Uhr. Zusätzlich ist am Mittwoch, 18. November, um 20 Uhr eine Vorstellung vorgesehen.

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