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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater: Donnernder Beifall als Lohn

24.08.2010

BAD ZWISCHENAHN Gäste, die in diesen Tagen und Wochen zu später Stunde in der Nähe des „Ammerländer Bauernhauses“ unterwegs sind, müssen sich nicht wundern, wenn sie gegen 22.20 Uhr den Eindruck haben, das Musuemsgebäude bräche zusammen. Donnernder Applaus und dazu Fußstampfen auf dem Holzfußboden sind die Erklärung für die Geräusche. Das Späälköppel des Heimatvereins hat dann wieder eine Aufführung des neuen Stücks „Dat Hörrohr“ mit Bravour gemeistert. Völlig aus dem Häuschen war schon das Premierenpublikum.

Im Jubiläumsjahr – sowohl das Ammerländer Bauernhaus als auch das Spälköppel bestehen seit jeweils 100 Jahren – hatten sich die Laienschauspieler der plattdeutschen Theatergruppe um ihren Spälbaas Klaas Düring mit der Komödie „Dat Hörrohr“ einen besonderen Leckerbissen herausgesucht. Das Stück von Karl Bunje gehört zu den meistgespielten plattdeutschen Komödien und wurde schon mehrfach im Fernsehen gezeigt.

Der schwerhörige Opa Meiners (von einem hervorragend auf Alt gestylten Klaas Düring verkörpert) lebt in seinem Bauernhaus und ist auf sein altes Hörrohr angewiesen. Seine Schwiegertochter Berta Meiners (Sabine Krüger) möchte Opa den Hof abluchsen und daraus ein Café machen. Ihr dröger Mann Jochen Meiners (Andreas Blendermann) ist dabei nur Mittel zum Zweck.

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Mit Unterstützung des zwielichtigen Arnold Hogeback (Achim Bartels) möchte Berta eine Erbpacht vom Ehepaar Lieschen (Annegret Gerken) und Tobias Quatfasel (Jürgen Schlenz) übernehmen. Die uneheliche Tochter von Jochen, Elke Saathoff (Irmtraud Lüttmann), und der Hofknecht Bernd Eikhorst (Jan Oltmer) wollen die Machenschaften von Berta unterbinden und geben Opa Meiners ein neues Hörrohr. Zuerst will er es nicht haben, doch dann merkt er, dass er damit viel besser hören kann. Natürlich verrät er es keinem, auch nicht dem Notar Fesenfels (Heiko Koch). Und so nehmen die Dinge ihren Lauf.

Die Akteure zeigten sich an ihrem Premiereabend ausgesprochen textsicher, so dass die Souffleusen Maren Harms und Marion Düring wenig Arbeit hatten. Mit ihrer Gestik und Mimik sorgten die Laiendarsteller immer wieder für Situationen voller Komik, die von den Besuchern im voll besetzten Bauernhaus mit viel Zwischenapplaus belohnt wurde. Für das Premierepublikum waren es kurzweilige und vergnügliche knappe zweieinhalb Stunden, die mit zwei Volkstänzen, vorgeführt von der Tanzgruppe des Vereins für Heimatpflege, begannen.

Bis Ende Oktober wird die Komödie „Dat Hörrohr“ noch 26 Mal aufgeführt, wovon ein Großteil der Veranstaltungen bereits ausverkauft ist. Beim Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn können sich Interessierte darüber informieren, an welchen Abenden noch die Möglichkeit besteht, sich dieses vergnüglich gespielte Stück anzuschauen.

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