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Aktualisiert vor 18 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Dorfgeschichte bildreich erzählt

21.12.2013

Husbäke Häufig beginnt die Chronik einer Gemeinde oder einer Stadt mit Jahreszahlen über erste urkundliche Erwähnungen, über prähistorische Funde oder welche entscheidenden Ereignisse vor langer Zeit stattgefunden haben. Bei der Chronik von Husbäke, die jetzt von Wilfried Kuhlmann vorgelegt wurde, ist das anders.

Gute Grundlage

Das hat viele Gründe. Da ist die Tatsache, dass erst in den 1920er Jahren aus Süd Edewechtermoor Husbäke wurde. Husbäke wurde nie als offizielle Gemeinde „ausgerufen“. Wilfried Kuhlmann meint: „Wahrscheinlich hat jemand mal gesagt: ,Ick wohn dor in de Hus an de Bäke‘.“ Und schon war Husbäke geboren. Und noch etwas unterscheidet Kuhlmanns Chronik von vielen anderen. Es sind lebendige Geschichten, die damit beginnen, dass ein Schulaufsatz (Thema „Ein Fremder kommt in unser Heimatdorf“) von Waltraud Kahle gleich zu Beginn mit dem Image aufräumt, dass ein Dorf langweilig sein muss.

Eines prägt die Entstehung der Chronik ganz entscheidend. Es sind 10 000 Bilder und 7500 Dias vom Dorfchronisten Carl-Hermann Orth. Mit dieser Grundlage konnte ein Buch geschaffen werden, das eine fundierte Recherche über die Entwicklung des eigentlich jungen Dorfes von Süd Edewechtermoor zum schmucken und modernen Husbäke zeigt. Kuhlmann hat jede Aufnahme und jedes Dia in der Hand gehabt, betitelt und sorgsam archiviert. Die Arbeit begann damit, aus dieser Fülle an Fotomaterial die richtigen Ablichtungen herauszufiltern. Die Chronik lebt von diesen Fotos.

Würdigung

Acht Namen mit genauer Angabe von Adresse und Beruf der ersten Einwohner von Husbäke/Süd Edewechtermoor, die um 1900 dort gelebt haben, sind benannt. Es gibt eine Urkunde, die besagt, dass Johann Gerhard Bischoff (gestorben 1883) von Anton Antons ein Grundstück am heutigen Altenwehr gekauft hat. Man könnte daraus schließen, dass die Bischoffs zu den ersten Einwohnern von Husbäke gehörten.

Ob es die Siedlungsgeschichte im Süden Edewechts betrifft, den Bau des Küstenkanals, die Husbäker Brückengeschichte oder die Geschichte der Heimvolkshochschule unter besonderer Würdigung der Pädagogin und Leiterin Berta Ramsauer: Es sind leibhaftige Geschichten, die den Wert des Buches ausmachen. Die Geschicke einzelner Familien spielen ebenso eine große Rolle wie das Wirtschaftsleben. Entwicklung und Wirken aller sieben Vereine sind sehr konkret beschrieben. Dazu dienen Zeitungsausschnitte, Gesprächsaufzeichnungen mit Zeitzeugen oder Angehörigen und Vereinsprotokolle.

Auf 290 Seiten

Wilfried Kuhlmann will auf den 290 Seiten der Chronik, an der er rund eineinhalb Jahre gearbeitet hat, die Historie von Husbäke greifbar machen. Die Zeit sei reif dafür, meint er. 100 Exemplare wurden bei der Druckerei Krüger in Ekern gedruckt und mit einem festen Kartonumschlag versehen. „Die Hälfte ist schon weg“, betont der Autor mit dem Hinweis, dass die Bücher ausschließlich bei ihm für 24,50 Euro zu bekommen sind (Informationen unter Telefon  04405/8272).

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