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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Drei Männer und ihre Unimogs

26.07.2014

Bekhausen Werner Grimm war gerade zwölf Jahre alt, als er seine Sommerferien das erste Mal auf einem Unimog verbrachte. Seinem Onkel gehörte ein Holzfuhrunternehmen in Torsholt, der Harz war das Haupteinzugsgebiet. „Das hat mich in der Jugend geprägt“, sagt Grimm, der jetzt 56 Jahre alt ist und in Hahnermoor auf einem abgelegenen Hof lebt.

Ausfahrt mit Ausflug in Sandkuhle

Das 1. Unimog-Treffen für die eingeladenen Teilnehmer findet diesen Sonnabend, 26. Juli, auf dem Ponyhof Kaper in Bekhausen statt. Los geht’s um 13 Uhr bei Kaffee und Kuchen.

Zu einer Ausfahrt brechen die Teilnehmer im Anschluss auf. Es geht über Jaderberg, Kreuzmoor, Salzendeich, Lehmdermoor und Lehmden zurück nach Bekhausen. Zwischendurch besteht die Gelegenheit, in einer Sandkuhle die Geländegängigkeit der Unimogs zu testen.

Mit einem gemütlichen Grillabend ab 18 Uhr endet das 1. Unimog-Treffen.

Dort hatte er 2004 zum ersten Mal ein Unimog-Treffen im Kleinen veranstaltet. „Fünf Fahrzeuge waren dabei“, erzählt der Mann, der mittlerweile zwei Unimogs besitzt – einen 406er, Baujahr 1968, mit Agrarausrüstung und einen 406er aus dem Jahr 1969 mit Forstausrüstung. Beide Modelle, die Grimm seit 1995 besitzt, sind noch im Einsatz, etwa bei der Aussaat von Wildacker oder beim Pflügen.

Das Unimog-Treffen lässt Grimm an diesem Sonnabend wieder aufleben (siehe Infokasten). Mit seinen Freunden Jürgen Padecken aus Bekhausen und Henning Strodthoff aus Hahn-Lehmden hat er befreundete Fahrer aus dem Ammerland und aus Oldenburg eingeladen. Dieses Mal findet das Treffen auf dem Ponyhof Kaper statt. „Dort wollen wir eine Unimog-Fahne hissen“, sagt Grimm.

20 Fahrzeuge erwarten die Organisatoren des Treffens. Auch Padecken und Strodt­hoff bringen ihre Unimogs mit. Padecken (55) fährt einen 411er aus dem Jahr 1959. „Ich hatte lange gesucht, bis ich im Südoldenburger Raum endlich einen Unimog fand, der zum Verkauf stand“, erzählt er. Vor drei Jahren nutzte Padecken dann die Gelegenheit zum Kauf. Schließlich interessierte er sich für dieses Universalmotorgerät schon, seit er als Kind auf dem landwirtschaftlichen Hof seiner Eltern in Heubült die Unimogs mit Spritzgestänge gesehen hatte.

Auch Strodthoff wurde früh „infiziert“. „Ich war vier oder fünf Jahre alt, als ich bei einer Landwirtschaftsausstellung in der Weser-Ems-Halle das erste Mal in einem Unimog gesessen habe, erzählt der heute 41-Jährige. Sogar ein Foto gebe es davon noch. Ebenfalls als Kind spielte er mit Siku-Autos und hatte damals schon jenen Unimog in Klein, den er nun seit 2001 fährt – einen 403er aus dem Jahr 1969.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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