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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Klangreise durch Irland, Israel und Afrika

04.04.2019

Edewecht „Am Anfang waren wir doch etwas sehr ruhig. Nachher wurde es besser.“ – Mit dem Auftritt einer Gruppe junger Afrikaner unter Leitung von Salifou Diallo beim Benefizkonzert in der Christuskirche in Edewecht zeigt sich Faustin Coulibaly insgesamt zufrieden, zumal es der erste Auftritt in einem öffentlichen Rahmen ist.

Die jungen Männer sind vor einiger Zeit während einer privaten Feier zusammengekommen, um zu den Klängen einer Trommel und afrikanischem Gesang zu tanzen. Edwina Treptow-Stickan, die zusammen mit Jack Morin dieses Konzert zugunsten des „Runder Tisch für Migrationsarbeit in Edewecht“ organisiert hatte, war davon so angetan, dass sie diese Gruppe gleich eingeladen hat.

„Die Tänze kommen ganz spontan und entwickeln sich aus den Klängen der Musik. Hier wird nichts vorgegeben. Einige von uns sind da noch etwas schüchtern.“ Diese Zurückhaltung wird bald aufgegeben. Hier wird nicht nur getanzt, sondern auch sehr intensiv gesungen – zur Freude der vielen Besucher, die an diesem Abend die gut dreistündige Veranstaltung verfolgen.

Verständnis fördern

Der Auftritt hier beim Benefizkonzert ist für die jungen afrikanischen Männer sehr wichtig, gilt es doch, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Auch für die beiden Organisatoren des Benefizkonzerts, das am Sonntag seine vierte Auflage erlebt, steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. „Mit dieser Musikveranstaltung wollen wir nicht nur Spenden für unsere Arbeit einnehmen, sondern auch den interkulturellen Austausch fördern“, so Morin. Ein Ziel ist es, hauptsächlich Musiker aus der Gemeinde zusammenzubringen. Dazu soll das soziale Miteinander in der Gemeinde gestärkt werden. „Eine unserer Aufgaben ist es, Flüchtlinge weitestgehend zu integrieren. Das Konzert heute Abend ist dazu nur ein Ansatz.“

Lieder gemeinsam singen

Die vielen Besucher sind an diesem Abend auch selbst gefordert. Es werden nicht nur gemeinsam Lieder gesungen, auch ein gemeinsamer Tanz wird zu den Klängen des Folk-Ensembles der Kreismusikschule Ammerland unter Leitung von Barbara Andrae ausprobiert. Fast alle Gäste beteiligen sich an dem großen Spaß. Die Choreografie dazu hat sich Edwina Treptow-Stickan ausgedacht.

Die musikalische Reise der Künstler, zu denen Barbara Andrae, Volkmar Stickan, „Akaranga K’iwacu“ aus Burundi/Ruanda und die Gruppe „Foliba“ unter Leitung von Uwe Martens gehören, führt die Zuhörer über Irland und Israel bis nach Afrika. Dazu gibt es an diesem Abend in der Pause ein internationales Büffet.

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