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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Ein „Botschafter“ Masurens

18.01.2005

BAD ZWISCHENAHN BAD ZWISCHENAHN - Er lebte zwar überaus gern in Bad Zwischenahn und fand durch sein freundliches, offenes Wesen Zugang zu vielen ammerländer Herzen – doch seine Heimat war und blieb Ostpreußen, wo er 1937 in Warendorf als ältester von fünf Söhnen geboren wurde und wohin er in den vergangenen Jahren so oft es ging reiste: Horst Michalowski, der mit seinen seit 1999 veröffentlichten Romanen und Gedichten und einem Märchenbuch quasi zum „Botschafter“ Masurens wurde. Im Alter von 67 Jahren erlag der Zwischenahner Autor jetzt einer schweren Krankheit. Seine Verbundenheit mit der Natur, mit Sitten und Gebräuchen seines Heimatlandes spiegelt sich in all seinen Büchern wider: Mit dem Roman „Die Silberstraße – Ein Masurenleben“ begann Michalowski die Schriftstellerei. Es folgten mit teilweise hohen Auflagen „Mondlicht auf den Gewässern der Heimat“, der Gedichtband „Masurenland“ und „Die Roggenmuhme – Masurische Märchen“. Lesungen, Goethe-Rezitationen und Vorträge hier sowie

unzählige Lesungen bei seinen monatelangen Aufenthalten in Masuren füllten seinen Kalender. Im Herbst vergangenen Jahres kehrte er zum letzten Mal aus Polen ans Zwischenahner Meer zurück. In dem Gedicht „Der Bahnhof von Selbongen“ schreibt Horst Michalowski: „Doch das Schicksal will nicht warten, auch die Zeit sie bleibt nicht steh‘n, alle müssen wir mal starten, uns‘re Straße weitergeh‘n“.

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