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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Ausstellung: Ein Material voller Energie

12.11.2010

RASTEDE Spitzeisen, Hundezahn und Schlageisen sind seine Werkzeuge, Marmor und Sandstein seine bevorzugten Arbeitsmaterialien. Thomas Maier-Lyhs ist Steinmetz und hat seinen Beruf mit der Kunst verbunden.

Seit dem 1. November gehört er dem Verein Rasteder Künstler an und beteiligt sich an diesem Wochenende an der Gemeinschaftsausstellung „Kunst schafft Freu(n)de“ im Forum der Kooperativen Gesamtschule (siehe Kasten unten). „Ich zeige verschiedene Steinskulpturen und freue mich darauf, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und von meiner Arbeit zu erzählen“, sagt der 35-Jährige, der im vergangenen Jahr nach Wahnbek gezogen ist.

20 Künstler beteiligen sich an der Ausstellung und zeigen Malerei. „Es gibt Porträts, Landschaften, Tanzszenen, Tiere und vieles mehr zu sehen“, berichtet Peggy Liebenow, eine der Künstlerinnen. Mehrere hundert Bilder werden in Rastede zu sehen sein – zum Beispiel in Öl oder Acryl, Pastell oder Mischtechnik. In den vergangenen Jahren besuchten mehr als 2000 Interessierte die vielseitige Werkschau.

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Mit seinen Steinskulpturen bereichert Maier-Lyhs die Ausstellung in diesem Jahr um eine Kunstrichtung, die keiner der anderen Beteiligten bietet. „Früher habe ich nie etwas mit Stein zu tun gehabt“, erzählt Maier-Lyhs. Erst über den Beruf kam er dazu, auch künstlerisch mit Steinen zu arbeiten.

„Mich fasziniert die Energie, die das Material Stein ausstrahlt. Deshalb fordert der Stein auch, dass man viel Energie hereinsteckt“, sagt der 35-Jährige und fügt an: „Ich habe mein Material gefunden und bin eins damit“, schwärmt der Neu-Wahnbeker, der sich inzwischen auch eine kleine Werkstatt eingerichtet hat, in der er ungestört an seinen Skulpturen arbeiten kann.

Die Ideen für seine Werke entstehen zunächst im Kopf – ausgehend von dem Rohstück, das dem Steinmetz zur Verfügung steht. „Manchmal fertige ich zunächst auch eine Zeichnung an“, erklärt Maier-Lyhs. Wie lange er an einer Skulptur arbeitet, kann er nur schwer schätzen. „Viele Stunden“, sagt er. Die Zeit fließe meist so dahin.

Die gedankliche Vorarbeit ist für sein Schaffen wichtig: „Man muss wissen, wo man hin will“, schildert er. Davon hängt schließlich ab, welche Werkzeuge er verwendet. Und wann Spitzeisen, Hundezahn und Schlageisen zum Einsatz kommen, hat Maier-Lyhs ja von der Pike auf gelernt. So konnte er Beruf und Kunst gelungen verbinden.

„Kunst schafft Freu(n)de“ des Vereins Rasteder Künstler findet am Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. November, im Forum der Kooperativen Gesamtschule (Wilhelmstraße 5) in Rastede statt.

ist am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Ab 11 Uhr laden die Künstler am Sonntag zu einem Sektempfang. An beiden Tagen gibt es Kaffee und Kuchen. Geplant sind Malvorführungen.

beteiligen sich an der Ausstellung: Carolin Block-Bormann, Elke Diefenbach, Brigitte Hartmann, Anke Hotes, Heide Janßen, Peter Knauer, Renate Kohnen, Norbert Kretschmer, Jörg Lehmann, Peggy Liebenow, Thomas Maier-Lyhs, Jörg Mielert, Petra Neuhaus, Constanze Post, Sindy Probst, Bärbel Purnhagen, Brigitte Queißer, Hans Tepperwien, Klaus Wagner und Elke zum Buttel.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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