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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Ein Ort des Lebens und Lernens

02.06.2012

RASTEDE Schlüsselübergabe bei der Evangelischen Heimvolkshochschule: Am Freitag ist das neu errichtete Bettenhaus samt Seminarraum offiziell eingeweiht worden – im Beisein von Bischof Jan Janssen und Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Heimvolkshochschule, Jürgen Otzen, in seinem Grußwort. Er dankte den Synodalen, die grünes Licht für den Neubau gegeben hatten. Dank des neuen Gebäudes hätten sich die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr schon beinahe verdoppelt.

Rastedes stellvertretender Bürgermeister Klaus Hillen erinnerte daran, dass der Weg zum Neubau nicht einfach gewesen ist: „Vor vier Jahren stand die Heimvolkshochschule schon einmal zur Disposition. Die Alternativen waren schließen oder ausbauen.“ Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten des Standortes Rastedes, was von der politischen Gemeinde begrüßt worden sei, so Hillen.

In einer kurzen Andacht, die Bischof Janssen zu Beginn der Feierlichkeiten gestaltete, führte er einen Liedvers aus dem 17. Jahrhundert an, um zu erklären, was ein Haus evangelischer Bildung brauche, damit in seinen vier Wänden künftig das Studieren, das Lesen und Lernen, die Einübung und der Diskurs von Beginn an wohl geraten: „Bildung braucht Gottes bleibendes Geleit, wir brauchen geschärfte Sinne und eine offene Tür“, zitierte der Bischof.

Mit Blick auf den Neubau freute er sich „über die weichenstellende Entscheidung unserer Synode“ zugunsten dieses Standortes. Nun sei er gespannt auf das Leben in diesem Haus.

Oberkirchenrat Mucks-Büker stellte seinen Vortrag nach der Schlüsselübergabe unter das Motto „Schlüssel zur Bildung“. „Das Haus ist fertiggestellt, es ist seiner Bestimmung übergeben, und der symbolische Schlüssel, der dazu gereicht wird, öffnet die Türen, damit es zu dem wird, für das es gedacht ist: ein offenes Haus, gastfrei und einladend. Ein Ort des Lebens und der Begegnung. Und ein Ort der Bildung und des Lernens.“

Er drückte den Wunsch aus, dass aus der Heimvolkshochschule „mehr und mehr ein Evangelisches Bildungszentrum für die ganze Region entstehen möge“. Aufgabe müsse es sein, ein Konzept zu erarbeiten, das Bildungsangebote wie Religion und Lebensgestaltung, Familie und Erziehung, Arbeitswelt und Beruf Integration und Sprache und weiteres mehr beinhaltet.

Vor den gut 80 geladenen Gästen dankte Architekt Horst Gumprecht vom Büro Angelis und Partner allen am Bau beteiligten Firmen. „Wir haben ein wirklich schönes Gebäude realisiert.“ Den musikalischen Rahmen der Feierstunde gestaltete Saxofonistin Barbara Wündisch.

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Die Kosten für den Neubau an der Heimvolkshochschule belaufen sich nach Angaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg auf rund 2,5 Millionen Euro. Über das Konjunkturpaket II gab es einen Zuschuss in Höhe von 360 000 Euro. Baubeginn war im Herbst 2010 gewesen.

Der Neubau mit einer Fläche von etwa 940 Quadratmetern beinhaltet im Erdgeschoss zwei zusammenschaltbare Seminarräume, drei Kleingruppenräume, elf Einzelzimmer und zwei behindertengerechte Doppelzimmer. Im Obergeschoss befinden sich 19 Einzel- und vier Doppelzimmer.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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