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Aktualisiert vor 17 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

SOZIALES: Ein Zivi und drei Chefinnen

01.10.2007

WIEFELSTEDE „So diene ich der Gesellschaft mehr, als wenn ich Wehrdienst leisten würde.“ Selbstbewusst verteidigt Peter Jürgens seine Entscheidung, Zivildienst zu leisten. Der 19-jährige Wiefelsteder ist seit ein paar Wochen in der Diakonie-Sozialstation im Oldenburger Land in Westerstede, Bad Zwischenahn und eben in Wiefelstede als Zivi tätig.

Da Jürgens an drei Orten arbeitet, muss er seine Arbeit gut strukturieren. Er muss bestimmte Aufgaben regelmäßig erfüllen. Eine Herausforderung für den frisch gebackenen Abiturienten. Besonders knifflig dabei: Peter Jürgens hat drei Chefinnnen – deren Forderungen muss der 19-Jährige unter einen Hut bekommen.

Zu seinen Aufgaben gehört etwa die Betreuung von Patienten. „Ich habe in Zwischenahn einen depressiven Patienten, der traut sich nicht allein vor die Tür. Wir gehen dann gemeinsam spazieren“, erläutert Jürgens. Darüber hinaus ist der Zivi auch zuständig für den Fuhrpark der Sozialstationen: Tanken, Ölstand kontrollieren, Waschen. Auch Botengänge macht Peter Jürgens für die Patienten oder aber für die Stationen.

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Da Peter Jürgens naturwissenschaftlich begabt ist, fällt ihm eine Hilfstätigkeit besonders in den Schoß: Bei PC-Problemen ist er innerhalb kürzester Zeit zum Ansprechpartner in alle drei Stationen geworden. „In den Fällen bin ich überall gefragt“, sagt Jürgens mit einem Grinsen.

Seine Vorgesetzte in Wiefelstede ist die Pflegedienstleiterin Gunda Carstens. Sie ist mit der Arbeit von Jürgens zufrieden: „Peter ist erst unser zweiter Zivi, mit ihm hab’ in den ersten Wochen nur positive Erfahrungen gemacht.“ Carstens hält die Arbeit bei einer Sozialstation für prägend: „Die jungen Männer sammeln so viele Erfahrungen. Kaum jemand hat in dem Alter so einen engen Kontakt zu älteren Menschen und zu Pflegefällen.“ Allein die Wiefelsteder Sozialstation betreut rund 80 Pflegefälle. „Es werden immer mehr Schwerstpflegefälle“, sagt Carstens. Doch mit denen kommt Jürgens kaum in Kontakt. Pflege ist den Zivildienstleistenden nicht erlaubt.

Einen Großteil der Patienten hat Peter Jürgens vor kurzem kennen gelernt – beim Patientennachmittag. Seine Aufgabe war es zunächst, beim Eindecken zu helfen, Kaffee nachzuschenken, für die Patienten da zu sein. Eine Chance haben Jürgens und Carstens dabei verstreichen lassen: Der 19-Jährige kann Gitarre spielen – besonders gerne spielt er Barock-Musik. Vielleicht kommen die Patienten ja noch in den Genuss . . .

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