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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Geschichte: Eine Frau geht auf Zeitreise

19.04.2017

Osterscheps „Fotografieren bedeutet von der Wortherkunft her nichts anderes, als dass man mit Licht schreibt“, sagt Petra Setje-Eilers. Die Osterschepserin kennt sich damit aus; sie ist gelernte Fotografin. „Bilder sind meine große Leidenschaft, das Sammeln und Aufbewahren sozusagen meine Lebensaufgabe.“

Die 52-Jährige lächelt. Sie blickt auf ein dickes Album voller Familienfotos. Dann streichen ihre Finger über ein paar einzelne historische Aufnahmen, die vor ihr auf dem großen Holztisch liegen. Zwei der Bilder zeigen die Kreuzung Osterschepser Straße/Lindendamm vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf einem anderen Foto ist die alte Schepser Schule zu sehen. „Die wurde abgerissen. Heute ist da ein großer Parkplatz.“

„Die Bilder an sich erzählen uns schon viele Geschichten“, sagt Petra Setje-Eilers. Für den Schepser Boßelverein, den Tell-Schützenverein und den Spielmannszug hat sie diese Geschichten bereits zusammengetragen und Chroniken erstellt. Schon seit Jahren, so sagt sie, schwebt ihr allerdings ein sehr viel größeres Projekt vor. Nun soll sie endlich realisiert werden – die Schepser Dorfchronik. „Ähnlich wie es Hartmut Kahlen für Portsloge gemacht hat. Wir beginnen jetzt erst einmal mit der Geschichte von Osterscheps.“

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Das erste Treffen

von Männern und Frauen, die an der Chronik mitarbeiten möchten, findet an diesem Mittwoch, 19. April, um 19 Uhr im Schepser „Hus för Dörp un Lü“ statt.

Seit 27 Jahren ist Petra Setje-Eilers beim Ortsbürgerverein Scheps aktiv, umfangreiches Bildmaterial hat sie in dieser Zeit gesammelt, sortiert, sorgsam aufbewahrt und zum großen Teil bereits digitalisiert und im Computer gespeichert. „Aber es fehlen schriftliche Dokumente.“ Urkunden, Tagebücher, Briefe und Postkarten wären beispielsweise hilfreich. Die heute bei einem ambulanten Pflegedienst tätige 52-Jährige ist sich sicher, dass auf manchem Dachboden das eine oder andere auf Papier gebannte Stück Zeitgeschehen zu finden ist.

„Für die Chroniken, an denen ich bisher gearbeitet habe, habe ich – wie man so schön sagt – Klinken geputzt. Es macht mit nichts aus, auf Menschen zuzugehen und sie zu fragen, was sie mir zur Verfügung stellen können.“ Doch das Unterfangen „Dorfchronik“ habe eine ganz andere Dimension.

„Wenn Sie das alleine machen, dann werden Sie nie damit fertig. Das ist eindeutig zu umfangreich. Außerdem ist es mit dem Zusammensuchen nicht getan. Das muss ja auch noch schön aufgeschrieben werden.“ Und, gibt sie zu bedenken, die Geschichte von Osterscheps sei schließlich erst der Anfang.

Unterstützung erhofft sich Petra Setje-Eilers nun durch einen noch zu gründenden Arbeitskreis. Ein erstes Treffen, an dem alle Interessierten teilnehmen können, findet an diesem Mittwoch (siehe Infokasten) statt.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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