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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Bühne frei für erste Uraufführung

10.10.2019

Ekern /Querenstede Premiere feiert die Speelköppel Ekern jedes Jahr im November, eine Welturaufführung hat es bei den Stücken der Plattdeutschen Theatergruppe bisher aber noch nicht gegeben.

In diesem Jahr ist das anders. Das Stück „Murks im Museum“ oder auf Platt: „Murks in’t Museum“ ist bisher noch auf keiner anderen Bühne gespielt worden. Und deshalb wird der Autor Andreas Wening zum Premierenwochenende in Ekern erwartet. Die Plattdeutsche Übersetzung des Stücks, das im Plausus-Verlag erschienen ist, hat erneut Heino Buerhoop aus Brake übernommen.

Viel Vorarbeit

Für die Mitglieder der Speelköppel steht wie immer mehr als nur Proben-Arbeit an. Aktuell werden Kostüme und Requisiten beschafft. In diesem Jahr besonders früh, schon am 28. September, haben die Mitglieder die Bühne im Saal der Querensteder Mühle aufgebaut. Die Wände müssen jetzt noch tapeziert und gestrichen werden, obwohl die Bühne auf den ersten Blick auch so schon zum Inhalt des Stücks passen würde.

Was ist Kunst?

Termine, Buffet und Vorverkauf

Premiere ist am Freitag, 1. November um 20 Uhr. Weitere Abendtermine sind am 2., 8., 9., 13., 15., und 16. November. Um 11 Uhr wird das Stück am Sonntag, 3. November gezeigt, Vorführungen um 16 Uhr gibt es am Sonntag, 10. November und 17. November.

Karten gibt es bereits jetzt bei Uschi Damke unter Telefon  04403/4967, sie ist montags bis donnerstags von 16 bis 19 Uhr und freitags von 11 bis 14 Uhr erreichbar.

Die Querensteder Mühle bietet vor den Terminen um 20 Uhr ein Abend-Buffet an, bei den Nachmittagsvorführungen gibt es zuvor Kaffee und Kuchen und vor dem 11-Uhr Termin am 3. November ein Frühstück. Für diese Angebot ist eine Anmeldung in der Querensteder Mühle unter Telefon  04403/ 2166 erforderlich.

In dem bahnt sich eine Sensation an. Olaf van der Heide (Mario Huge) erhält einen Anruf vom Management des weltberühmten und in New York lebenden Aktionskünstlers Miroslav Murks (Jörg Wilken). Dieser stiftet überraschend sein neuestes Kunstwerk „Entfremdung“ seiner Heimatstadt – und das Werk ist auch bereits auf dem Weg zum örtlichen Museum.

Schnell wird das Hausmeisterehepaar Rosi (Andrea Alberts) und Peter Zaletzki (Stefan Franke) noch am späten Abend mit der Herrichtung des großen Galerieraums beauftragt.

Als die beiden jedoch die Nachricht erhalten, dass ihre Tochter ins Krankenhaus gekommen ist und damit die Geburt des ersten Enkelkindes bevorsteht, verlassen sie überstürzt das Museum und lassen die Unordnung der Renovierung zurück.

Und was daraus entstehen kann in der exaltierten Kunstwelt, kann sich keiner vorstellen. Was ist der echte, was der falsche Murks?

Was hat es mit dem goldenen Tinnef auf sich? Wer hat jetzt wirklich Ahnung von Kunst – oder kann das weg?

Ein Fiasko, das nur eine Feststellung zulässt: Es ist keine Kunst, Kunst zu machen, sondern dass Kunst als Kunst gehandelt wird, ist Kunst.

Andrea Krause wird als Museumsleiterin Fiona Nöötpickel zu sehen sein, Detlef Lohse spielt Museumshelfer Schorsch und Gigi Santana, Lena Claus ist Kunstkritikerin Charlotte Bitterhenn. Neu im Ensemble sind Savina Todorova und „Codo“ als Baronin Klarissa van Stoltenfels.

Hinter den Kulissen

Als „Speelbaas“ führen Andrea Alberts und Detlef Lohse Regie, Souffleuse oder „Topustersche“ ist Susanne Meints. Die Maske übernehmen Brunhilde Kreklau und Savina Todorova. Den Bühnenbau leitet Ewald Kreklau, Heiko Damke dokumentiert das Stück als Fotograf und Sven Damke betreut den Internet-Aufritt der Speelköppel.

Vor den Proben

Die Arbeit für die Speelköppel beginnt schon vor den Proben. Das passende Stück auszusuchen ist nicht immer einfach. „Von Andreas Wening hatten wir schon einige Stücke gespielt“, sagt Andrea Alberts. Auch der Umgang mit dem Plausus-Verlag sei unkompliziert, was nicht für alle Verlage gelte. „Eigentlich hatten wir ursprünglich ein anderes Stück vorgesehen“, sagt Alberts. Der zuständige Verlag wollte allerdings nicht zulassen, dass der Oldenburger Sender Oeins einen Mitschnitt des Theaterstücks sendet. Das war beim Plausus-Verlag anders, sodass das aktuelle Stück auch in diesem Jahr zu Silvester im lokalen Fernsehen zu sehen sein wird.

Umsonst bekommen Theatergruppen die Stücke übrigens nicht: „Die Verlage bekommen Geld für die Textbücher, in diesem Fall ungefähr 100 Euro, außerdem bekommen sie einen Anteil an den Einnahmen aus dem Kartenverkauf“, erklärt Alberts.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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