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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Elin: „Man lächelt in die Dunkelheit“

17.04.2010

METJENDORF „Jetzt kommen zwei, die ich ganz toll finde“, hatte Sängerin Nena am Mittwochabend bei ihrem Konzert in der Lanxess-Arena in Köln den Auftritt von Elin Skrzipczyk aus Metjendorf und Felix Virmani aus Dringenburg angekündigt. Und schon standen die Ammerländer Schüler der KGS Rastede im Rampenlicht vor gut 5000 Zuschauern, sangen das von Felix selbst geschriebene Lied „Australia“ – und von Lampenfieber keine Spur, erinnern sich beide gut.

„Wir kannten ja unser Lied, und wir sahen das einzelne Gesicht im Publikum gar nicht“, macht der 18-Jährige klar, warum er bei seinem ersten Auftritt vor einem so großen Publikum ganz entspannt und bei einem Konzert vor 200 Leuten in der KGS in Rastede schon nervöser gewesen war. Seine Mitstreiterin sieht das für den Abend in Köln ähnlich: „Man lächelt in die Dunkelheit“. Unten im „Dunklen“ waren auch Elins Mutter Dela und Felix’ Eltern – und die US-amerikanische Austauschschülerin Martha Schultz aus Plattsburgh/New York, die derzeit bei Skrzipczyks zu Gast ist. Und als „Australia“ begann, „da klatschten die Leute sofort mit“, sahen die beiden: Hören konnten sie es wegen ihrer Stöpsel im Ohr nicht.

Die Schüler hatten sich, wie berichtet, bei einer Aktion von Nena beworben, die junge Talente für ihre Tournee suchte – für jeweils eines ihrer Konzerte. Und Elin und Felix waren denn auch dabei. Auch wenn sie sich für Oldenburg beworben hatten, ihnen dann zunächst Hamburg angeboten wurde und der Auftritt letztlich in Köln stattfand: „Es war ein tolles Gefühl, auch von einer solchen Band beim Auftritt begleitet zu werden“, sagen die Schüler, die die Professionalität des Teams bei dem Konzert bewunderten.

Nach ihrem kaum drei Minuten langen Lied und „tollem Applaus“ war oben auf der Bühne schon alles vorbei. Nicht aber später beim Kontakt auch mit dem Publikum. „Viele sagten: Das habt ihr toll gemacht“, erinnern sich beide – und irgendjemand hatte ihnen dann noch ein Bier ausgegeben. Nach dem Konzert, das gegen 23.30 Uhr endete, saßen die Schüler noch mit dem Team sowie Nena und ihrem Sohn und ihrer Tochter beim Essen am Tisch. „Und auch Nenas Sohn hat der Song richtig gut gefallen“ freut sich Felix Virmani, der im Gegensatz zu seiner Kollegin im Hotel nicht schlafen konnte und sich noch lange an der Bar mit der Band unterhielt.

Am Donnerstag kehrten sie aus Köln zurück – und Elin musste gleich eine Spanisch-Klausur schreiben. „Ich glaube, es ist gut gelaufen“, erklärte sie und meinte in dem Fall – natürlich – die Klausur.

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