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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Flotten Otto „mutt man seh’n hebben“

23.02.2010

LOYERBERG „Das war einmalig! Spitze!“ hieß es zum Ende des Lustspiels „De flotte Otto“ nicht nur von Seiten des Publikums im voll besetzten Gasthof zu Loyerberg. Es waren die Worte von Günter Drewes, dem Autor selbst, der damit der Theatergruppe „De Flüsterkasten“ aus Loy das größte Lob aussprach.

Dabei war es keine Uraufführung, die die Akteure zum 25-jährigen Bestehen ihrer Bühne zum Besten gaben, sondern ein Stück, das gespickt mit viel Witz und Humor, unter der Regie von Rainer Sundermann das Publikum mehr als begeisterte. Denn nicht zuletzt passte die Besetzung der Rollen innerhalb der routinierten Schauspielercrew wie „die Faust aufs Auge“.

Allen voran überzeugte Klaus Dörgeloh vom ersten bis zum dritten Akt in der Rolle des Seniors Otto Hagenkötter. Seine ausdrucksstarke Mimik und köstlichen Sprüche sorgten beim Publikum für einen Lacher nach dem anderen. Laut Autor Drewes „die beste „Fusel Berta“ bis nach Kiel“ mimte Andrea Herder. Detailverliebt bis hin zur perfekten Nachahmung von durch Zahnlücken bedingten Sprachfehlern setzte auch sie immer wieder unterhaltsame Höhepunkte.

Und mit denen ist die Geschichte mehr als gewürzt. Es beginnt damit, dass Opa Otto mitten in die Feier zum 10-jährigen Geschäftsjubiläum der „Wellness- und Immobilienfirma“ platzt, die seine Schwiegertochter Else mit ihrer Partnerin Ute von Knipp­huusen betreibt. Ist das Ehepaar von Knipphuusen, gespielt von Conny Faske und Olaf Greve, noch amüsiert über den rüstigen Senior, der aus dem Altenheim ausgebüxt ist und zuletzt das Leben „ünner de Brüüch“ vorzog, passt der neue Mitbewohner nicht ins Schema seiner Schwiegertochter. Sohn und Hausmann Heinz Hagenkötter, hervorragend repräsentiert von Christian Freels, fällt es schwer, sich gegen die Meinung seiner Ehefrau und stets auf „Ni-ve-au“ bedachten Geschäftsfrau, in deren Rolle Dörte Segger brilliert, durchzusetzen. Nur Enkeltochter Doris, erfrischend gespielt von Anne Dörgeloh, findet die Anwesenheit des Opas „echt klasse“. Mit ihrem Opa zusammen bringt sie das Familienleben „düchtig dör´n’anner“. Die obdachlose „Fusel-Berta“, die ihren „flotten Otto“ im Heim der Hagenkötters besucht, Punk Dieter (Olaf Hots) als Ex-Freund von Doris und Rainer (Timo Krummacker) als ihr „Zukünftiger“ schließen den Reigen der äußerst lustigen Verwirrungen. Innerhalb ihres Rollentextes brachte Ute von Knipp­huusen die Sache schon während der Vorstellung, bei der Silvia Baumgartner als „Topustersche“ fungierte, auf den Punkt: „Dat mutt man sehn hebben, anners glövt man dat nich!“

Für die Aufführung am Mittwoch, 24. Februar, um 20 Uhr sind im Gasthof zu Loyerberg noch Restkarten erhältlich. Auch für die letzte Vorstellung am Sonnabend, 27. Februar, nimmt Familie Alberts gerne noch Reservierungen entgegen ( 04402/2691).

Die Premiere war mit einer Jubiläumsfeier verbunden (die NWZ berichtet noch).

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